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Heinz Müller Maler in Leipzig Der tradierte Begriff von der Leipziger Schule, deren Protagonisten in den 70er Jahren der DDR-Kunst neue Dimensionen und internationale Anerkennung erschlossen, läßt noch heute einen anderen Zweig überlieferter Leipziger Malerei in den Hintergrund treten: die Malerei der lyrischen Töne und farblichen Noblesse, der stimmungsvollen Wiedergabe gesehener und erlebter Umwelt (im Innen- und Außenraum), der Hinwendung zu unspektakulären Dingen städtischen Lebens. Diese Malerei, die mehr dem stillen Kabinett...
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Heinz Müller Maler in Leipzig Der tradierte Begriff von der Leipziger Schule, deren Protagonisten in den 70er Jahren der DDR-Kunst neue Dimensionen und internationale Anerkennung erschlossen, läßt noch heute einen anderen Zweig überlieferter Leipziger Malerei in den Hintergrund treten: die Malerei der lyrischen Töne und farblichen Noblesse, der stimmungsvollen Wiedergabe gesehener und erlebter Umwelt (im Innen- und Außenraum), der Hinwendung zu unspektakulären Dingen städtischen Lebens. Diese Malerei, die mehr dem stillen Kabinett als dem weiten, hohen Saal verpflichtet ist, findet u. a. in Karl Krug und eben auch in Heinz Müller einen beständigen, aufrechten Vertreter. Heinz Müller ist Autodidakt. Doch von früh an waren ihm Pinsel und Farbe vertraute Handwerksmittel. Vor dem Krieg konnte er noch eine Leh re als Dekorationsmaler abschließen, doch verhinderte dieser die Verwirklichung seines Wunsches, sich unmittelbar der Malerei zu widmen. Das Soldatsein und Gefangenschaft überstanden, kehrte er Ende 1946 nach Leipzig zurück und arbeitete als Gebrauchswerber. Im Jahr darauf trat er dem Verband bildender Künstler Deutschlands und 1957 der Genossenschaft bildender Künstler in Leipzig bei. Seitdem gehört er zu den unermüdlich Tätigen, als Künstler und als Mitglied verschiedener Gremien des VBK und der Genossenschaft. 1947 stellte Heinz Müller das erste Mal öffentlich aus — in der Kunsthandlung Malz in der Liviastraße. Auf allen Bezirkskunstausstellungen, auf der VIII. und IX. Kunstausstellung der DDR in Dresden und auf zahlreichen anderen Ausstellungen in der DDR und im Ausland war er mit seinen Werken vertreten. Dabei drängten seine Bilder nie in den Vordergrund, im Gegenteil, zurückgezogen, in einer stillen Ecke, luden sie stets zu Besinnlichkeit und eingehender Betrachtung ein. In der Bilderflut der Ausstellungen bewährten sich seine meist kleinformatigen Bilder als Konstanten malerischer Sensibität und stiller Reflexion. Für Heinz Müller war die Begegnung mit dem Leipziger Maler Walter Bodenthal (1892 bis 1988) von entscheidender

Termékadatok

Cím: Maler in Leipzig [antikvár]
Szerző: Heinz Müller
Kiadó: Zentrum für Kunstausstellungen der DDR
Kötés: Vászon
Méret: 150 mm x 220 mm
Heinz Müller művei
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