Bővebb ismertető
Das Weib hat einen bedeutenden Augenbück, in welchem das Schicksal, auf den unbedeutendsten Augenblick des Mannes angewiesen zu sein, einen Gesichtsausdruck gewinnen kann, der, entrückt und entsetzt, eine wahrhaft tragische Wonne spiegelt.
Und wie sie nun erst alle will, und er keine mehr, dehnt sich die Kluft der Geschlechter, um für so viel Qual und Moral Platz zu machen.
Weibeslust liegt neben der männlichen wie ein Epos neben einem Epigramm.
.1.1' • I
t ' » Ii '
¦'h--.' I \
'1 ,
!
iC-' ;
HZ;
Weil beim Mann auf Genuß Verdruß folgen muß, muß folgen, daß beim Weib auf Treue Reue folgt.
Er ist bescheiden aus tieferen Gründen das Gegenteil hat er bei ihr nicht erkannt. Um seine Zigarre anzuzünden, entfacht er ihren Höllenbrand. Das weitere, denkt er, wird sich finden, so wie es sich seit jeher fand.
Die Kinder würden es nicht verstehen, warum die Erwachsenen sich gegen die Lust wehren; und die Greise verstehen es wieder nicht.
t
i i ^ I ^ i i; ¦
li
i : : li '
Wenn die Moral nicht anstieße, würde sie nicht verletzt werden.
Es muß einmal in der Welt eine unbefleckte Empfängnis der Wollust gegeben haben!
Sexuelle Aufklärung ist insoweit berechtigt, als die Mädchen nicht früh genug erfahren können, wie die Kinder nicht zur Welt kommen.
Wand vor der Lust: Vorwand der Lust.
Erröten, Herzklopfen, ein schlechtes Gewissen - das kommt davon, wenn man nicht gesündigt hat.
11
i
iii i;. ¦ i IL
WA i