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Madeira - atlantischer Inselgarten
Madeira -atlantischer Inselgarten
Blütenpracht und süßer Wein - das sind die geläufigsten Assoziationen, die Madeira weckt. Berühmte Bauwerke und Kulturschätze von Rang suchen Besucher des zu Portugal gehörenden Eilandes vergeblich und wenngleich eine Fülle subtropischer und tropischer Früchte angebaut wird, bietet Madeira kulinarisch wenig Außerordentliches. Die größte Attraktion der Insel ist die Natur. Spektakulär, abwechslungsreich, zum Teil noch fast unberührt, diktiert sie weitgehend den (Urlaubs-)Rhythmus: DerWegzählt, nicht das Ziel. Mit den Levadas, den historischen Wasserkanälen, schlängelt er sich an üppig bewachsenen Bergflanken entlang oder im bizarren Gestein der knapp 2000 m hohen Vulkangipfel. Nahezu jede Biegung eröffnet ein neues, vor allem an der Nordküste oft atemberaubendes Panorama.
Wanderer erleben den Naturzauber der Insel besonders intensiv, aber auch Auto- und Motorradfahrern bietet sich von den fast überall steil und gewunden ansteigenden Sträßchen ein faszinierendes Tableau aus Blüten und Pflanzengrün, schroffen Felsen und terrassierten Hängen.
Es braucht relativ viel Zeit, um nur wenige Kilometer zurückzulegen - aber die Madeirenser haben sie. Genauso wie
Geografischer Steckbrief
Fläche: Madeira 741 km», Porto Santo 45 km2, llhas Desertas 14,2 km2.
Entfernungen zum Festland: nach Portugal ca. 900 km, nach Marokko (Cap )uby) ca. 600 km. Höchste Berge: Pico Ruivo (1862 m) und Pico das Torres (1851 m), auf Porto Santo der Pico do Facho (517 m).
Größte Ost-West-Ausdehnung: Madeira 89,5 km, Porto Santo 11,6 km.
Größte Nord-Süd-Ausdehnung: Madeira 22,5 km, Porto Santo 6,75 km.