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Eine Straße in Athen, unweit der Burg. Lysistrate tritt aus ihrem Hause und geht unruhig auf und ab, indem sie sich nadi allen Seiten umsieht.
Lysistrate
Ja, hätt man sie zum Dienste des Dionysos, zum Fest der Aphrodite oder Pans bestellt, nicht durchzukommen wäre dann vor Pauken hier. So aber ist nicht eine einz'ge Frau schon da.
(Xleonike kommt aus ihrem TiauseJ Doch sieh! Dort kommt ja meine Nachbarin heraus. 5 Gruß dir, Kleonike!
Kleonike
Gruß auch dir, Lysistrate! Warum so aufgeregt? Blick nicht so finster, Kind! Die Stirne kraus zu ziehen, steht dir wenig gut.
Lysistrate Ja, liebe Kleonike, in mir kocht es jetzt, und über uns, uns Frauen, ärgre ich mich sehr, lO
daß wir beim Männervolke so verrufen sind als Taugenichts© —
(zu den Zusdjauern) Ja, beim Zeus, das sind wir auch! — Und daß sie, herbestellt für heut' an diesen Ort, um Rat zu halten über etwas Wichtiges, jetzt schlafen und nicht da sind. 15