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Wir schrieben den 6. September, und es war ein herrhcher Tag. Die Sonne überglänzte den Luxusdampfer Bagaboona, eine strahlend weiße Schönheit von zweiunddreißigtausend Tonnen. Es war Mittag, und ein Großteil der Passagiere und ihrer abschiednehmenden Begleiter hatte schon fleißig die Gläser klingen lassen. In einer Stunde sollten die Schlepper die Bagaboona hinaus in den Hudson bugsieren.
Leinen mit bunten Wimpeln spannten sich zum Pier hinüber. Die Schiffskapelle intonierte Anchors Aweigh. Abschiedsfeiern überall. Pfropfen knallten, und inmitten fröhlicher Rufe und Gelächter perlte der Champagner. Alles machte fleißig in Konversation. »Das Schiff ist noch nicht aus dem Hafen, und schon läßt er seine Alte vollaufen. Die wollen wohl nachholen, was sie in zehn Jahren verpaßt haben. Sieh mal, wie sie rot wird.«
Ich wanderte nach achtern, wand mich durch einen schmalen Korridor voll der lustigen Leute, die zu den Paradiesen der Karibischen See fahren wollten. Auf Plakaten waren Unterhalter von Film und Funk angekündigt, des weiteren wurden gepriesen: Reiseführung, riesiger Swimming-pool an Bord, erstklassiges Personal, Mittemachtsimbiß. Und lauter nette Leute. Dazu Tanz bis in den frühen Morgen. Und in einer Stunde legte die Bagaboona ab.
Ich war geradewegs aus meinem Büro hergeeilt, wo ich seit halb zehn an der Arbeit gewesen war, genauer gesagt, an den Rechnungen, die sich für eine gewisse Detektivagentur Peter McGrath angesammelt hatten, der ich als Präsident, Vizepräsident, Geschäftsführer, Schatzmeister, Chef und alleiniger Ermittler diene. Das wäre denn also ich, McGrath. Ich hatte das Büro auf ausdrücklichen Wunsch von Renée Cuenk verlassen, in Stripper-kreisen eher bekannt als Renée Big/Hips und meine Freundin.