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BERLINISCHE PRIVILEGIERTE ZEITUNG1751[37. Stück. Sonnabend, den 27. März.] Leipzig. Allen nach Standesgebühr höchst und hochzuehrenden Liebhabern, Gönnern und Beförderern einer echten deutschen Poeterei kündigen und preisen wir folgendes Werk an. Herrn Johann Chri.<;toph Gottscheds, der Weltw. und Dichtkunst öflentl. Lehrers in Leipzig, Gedichte", bei der jetzigen zweiten Auflage übersehen und mit dem //. Teil vermehrt, nebst einer Vorrede ans Licht gestellet von M. Joh. Joachim Schwaben. Leipzig; verlegts B. Chr. Breitkopf. 1751,IIin groß 8t. - Das Äußerliche dieser Gedichte ist so vortreff-Hlieh, daß sie, wie wir hoffen, den Buchläden große EhreIimachen werden und, wie wir wünschen, lange Zeit machen||mögen. Von dem Innerlichen aber einen zureichenden Ent-i?wurf zu geben, das übersteigt unsre Kräfte. Der erste Teil ist||alt, und nur die Ordnung ist neu, welche der schärfsten Hof-!ij|etiquette Ehre machen würde. Wenn der Verfasser den Ein-||fall dazu nicht in Wien bekommen hat, so hat er ihn wenig-|||stens nicht bei dem Horaz gelernt, dem er sonst ein sehr wich-i|tiges Kunststück abgestohlen hat, das große Kunststück nämlich,||seine Jubeloden allezeit fein zum Schlüsse der Abteilung von||den Oden zu setzen. Der andre Teil ist größtenteils neu und|imit eben der Rangordnung ausgeschmückt, welche bei dem||ersten so vorzüglich angebracht ist; so daß nämlich alle Ge-||dichte auf hohe Häupter und fürstliche Personen in das erste1Buch; die auf gräfliche, adelige und solche, die ihnen gewissermaßen gleichkommen, ins zweite; alle freundschaftliche Lieder aber ins dritte Buch gekommen sind. Uns ist die OdeSw