Bővebb ismertető
1Das neue BüroMürrisch betrachtete Ellery Queen den hellgrün emaillierten Summer. Das war so ein Ding, das eigentlich auf den Nachttisch eines Teenagers gehörte, überlegte er - neben ein Bett mit einer Taftdek-ke.Er schüttelte den Kopf. Der Summer, so entschied er, war symbo-lisch für weibliche - ausgerechnet! - rationelle Arbeitsweise im all-gemeinen und Nikki Porters rationelle Arbeitsweise im besonderen. Wenn er seine Sekretárin brauchte, dann war es doch viel einfacher, befriedigender und erfolgversprechender, wenn er Nikki, kommen Sie rein! brüllte.Mit dem Daumen drückte er den lilafarbenen Knopf des Summers herunter und lauschte. Das Erstaunliche an solchen Apparaten war, daB sie tatsáchlich funktionierten, denn er hörte, wie draufien in Nikkis Büro ihr Summer das tat, wozu er da war: er summte.Mr. Queen zog den Daumen zurück und probierte es noch ein paarmal - und es klappte jedesmal.Vor zwei Wochen war er in diese Bürosuite gezogen, und er konnte heute noch nicht ganz begreifen, warum er sich so von Nikki Porter hatte tyrannisieren lassen. Sie muBte ihn in einem seiner schwáchsten Augenblicke erwischt habén.Nachdenklich betrachtete er die neue Arbeitsstátte: den glánzen-den, grünen metallenen Aktenschrank, das fleckenlose, gebohnerte Linóleum auf dem FuBboden, den leeren Papierkorb neben dem Schreibtisch und vor allém die funkelnde Mahagoniplatte, bei deren steriler Leere es ihm fast übel wurde. Nun, so ganz leer war der Schreibtisch nicht, denn da stand das Telefon, lag der lange Füllhal-ter in einem kugelförmigen Drehknopf, so daB man ihn nach allén Richtungen hin und her schieben konnte, waren ein Füllstift, ein No-tizblock, zwei flache Holzkörbe aus Mahagóni, die aussahen wie oben abgeságte Schubladen und auf denen mit goldenen Lettem AUSGANG beziehungsweise EINGANG stand. Ein silberner Aschenbecher funkelte, und in einer Kristallvase standén sechs Tee-rosen.Gedankenabwesend griff Ellery Queen nach dem Summer und drückte wieder. Er sehnte sich nach der behaglichen Unordnung und