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KapitelI ^YinO,
schreckliche Botschaft
ie Nacht neigte sich dem Ende zu auf dem ältesten der alten Planeten. Noch immer leuchteten das Gelb des Goldmonds und das helle Blau des Menschensterns über dem Tal der Zeiten, und auch das Siegel der Sieben Monde kündete weithin sichtbar von seiner magischen Kraft. Laura Leander aber hatte keinen Blick für das wundersame Glitzern der Gestirne, die den Himmel von Aventerra zierten wie von großzügiger Hand verstreute Diamanten. Schulterlanges Blondhaar umspielte das hübsche Gesicht des Mädchens, während es dem Hüter des Lichts furchtlos den Kelch der Erleuchtung entgegenhielt.
Elysion saß auf dem Rücken eines prächtigen Schimmels. Der unendliche Lauf der Welten hatte tiefe Spuren in seinem Antlitz hinterlassen. Der sanfte Hauch des Windes, der durch den Talkessel wehte, ließ seine weißen Haupthaare flattern und fing sich in dem ergrauten Bart, der dem Greis bis auf die Brust reichte. Der Hüter des Lichts lächelte, während er das aus purem Gold gefertigte Gefäß aus Lauras Händen nahm. In seinen blauen Augen spiegelte sich alles Wissen der Zeiten.
»Dir gebührt unser aller Dank, Laura«, sprach er mit überraschend sanfter Stimme. »Es war gewiss nicht einfach, den Kelch zu finden und ihn zu uns nach Aventerra zu bringen.«
Das Mädchen lächelte verlegen. Laura wusste nicht so recht, was sie antworten sollte. »Ähm«, räusperte sie sich. »Das Das