Bővebb ismertető
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Er stellte sich die Stadt als eine Art Milchstraße vor. Wie einen Haufen Planeten, der sich um eine strahlende Sonne drehte. Asteroiden ^ i und Kometen strömten durch die Finsternis des Raumes. Manchmal | ^' schienen hinter seinen Augen Farbfontänen emporzuschießen, i Leuchtspurmunition zog Zickzackbahnen und verlosch, Himmelsra-keten schwebten durch die ewige Nacht seiner Blindheit. Kfe,'
Er war blind, aber er kannte diese Stadt.
Manchmal wurde es hier im November schon bitterkalt. Für ihn war pf '
dieser Monat immer der schlimmste. Im November konnte er sich ein- '
fach nicht warm halten. Sogar der Hund schauderte im November vor , .
Kälte. Der Hund war ein großer schwarzer Labrador mit der Ausbil- ^'
dung als Blindenführer. Der Hund hieß Stanley. Er mußte immer la- '
chen, wenn er sich den Hund vorstellte. Ein schwarzer Mann mit ei- '
nem schwarzen Hund. Erst heute vormittag hatte ihm jemand eine '.
Münze in die Sammelbüchse geworfen, dem Klang nach einen Vier-teldollar, und dann gefragt: »Wie heißt denn der Hund?« Er hatte so- i
gleich erkannt, daß ein Neger mit ihm sprach. Er konnte an der Stimme erkennen, was für einen Menschen er vor sich hatte, auch f.,,
seine Hautfarbe und Nationalität.
»Der Hund heißt Stanley«, war seine Antwort gewesen.
»Dann paß man schön auf, Bruder Stanley«, sagte der Mann und ging weiter. f
Bruder Stanley. Der Hund war schwarz, deshalb wurde er automa-tisch als Bruder angesehen. Stanley hatte den Schwätzer bestimmt angeschaut, als habe er einen Verrückten vor sich. Guter, alter Hund. Ohne ihn wäre er verloren. »Brav, Stanley«, sagte er und tätschelte l^t
den Kopf des Tieres. Der Hund antwortete nicht. Er gab überhaupt ^
nur selten mal Laut, der alte Stanley. Ein Glück nur, daß er den Hund |
besaß. Die Mitbewohner des Häuserblocks hatten das Geld für den Ankauf des Tieres aufgebracht, als er mit zerschossenen Augen aus j.
dem Kriege heimgekehrt war. Stanley war kein deutscher Schäfer-hund, aber genauso ausgebildet. Sein Hund führte ihn in der Stadt überall hin. Er liebte diese Stadt. Er hatte sie schon gemocht, als er noch sehen konnte, und er liebte sie immer noch. Heute abend, auf dem Wege zur Innenstadt, hatte ihm in der Untergrundbahn ein Mann seinen Sitzplatz angeboten. Der Stimme nach ein Italiener. »He, Kamerad, wollen Sie sitzen?« Dabei hatte er seinen Ellbogen leise berührt. Der Fremde wußte offenbar über den Umgang mit Blinden Be-
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Ed McBain / Evan Hunter (csak hogy a két legismertebb álnevét említsük) Salvatore A. Lombino néven látta meg a napvilágot 1926. október 15-én, New Yorkban.
Igyekezett két írói énjét karrierje végéig különválasztani: láthatóan eltérő stílusban, s teljesen más témákról írt – egyedül Candyland című, 2001-es munkája a kivétel, mely két részre osztott kötet, kollaboráció Evan és Ed között. Az első könyvet követő 49 évben összesen 55, a 87-es körzetben játszódó regényt írt.