Bővebb ismertető
Cleveland, Bundesstaat Ohio, Juli 1934. Um halb sieben Uhr morgens ging Joe Kovak durch die Fiats, das schäbige Einwandererviertel im unteren Teil der Stadt, zu seinem Hochofen im Stahlwerk Baldwin und Johnson. Er war 52 Jahre alt, ein ungeschlachter, schwerfälliger Mann, der von Haus aus Kovacs hieß, bis ein Einwanderungsbeamter in Ellis Island den Namen falsch buchstabiert hatte.Sein Weg führte durch eine Grube: eine riesige Industriegegend mit Stahlwerken, rauchenden Schornsteinen und verfallenen Docks, die schon halb im Cuyahoga-Fluß versunken waren. Der Fluß schlängelte sich zwischen Raffinerien und Kokslagern hindurch. Er war ölig und blutrot. Nachts stand die Grube in Flammen, und Siemens-Martin-Öfen loderten flak-kernd zum Himmel. Hier lebte und arbeitete Joe Kovak. Die Grube war sein Zuhause.Sein Hemd war klitschnaß. Die Feuchtigkeit, die vom Eriesee herüberkam, machte ihm das Atmen schwer. Die Sommerhitze war mörderisch drückend und schwül.Vor ihm kroch eine Gestalt über die Straße. Die Straße schimmerte feucht, und Joe Kovak wischte sich den Schweiß aus den Augen. Es war der Zigeuner. Auf Händen und Knien kroch der Zigeuner über die roten Ziegelsteine, und Joe Kovak beobachtete ihn eine Weile. Der Anblick überraschte ihn nicht sonderlich. Der Zigeuner spielte in Zigis Kneipe die Geige. Wie alle Zigeuner spielte er gut. Wie alle Zigeuner war er verrückt. Der Zigeuner kroch von einem Stein zum anderen und behielt die Nase immer am Boden.Hast du was verloren? fragte Joe Kovak auf ungarisch.7