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Im Herbst 1895 geschrieben.
Das Jubelquartal liegt hinter uns. Nach dem Erntetag von Sedan wich die Hochsommerhitze, die so rasch den deutschen Waffen die Siege gereift und gehäuft hatte, und ein neues Ringen begann in der herbstlichen Landschaft, dessen Preis schwerer noch und nach längerem Harren erst zu erraffen war. Wohl war das bonapartische Kaisertum mit dem Glück, das allein es ein Viertel]ahrhundert stützte, zusammengebrochen; mit ungestümer Leidenschaft aber rief Gambetta, der erste Ritter der romanischen Demokratie, nun das Volk zu verzweifelter Wehr und von allen Seiten wälzten in dichten Rotten sich neue Heere heran, Trümmer der alten, versprengten Armeen, die eilig bewaffnete Schaar der französischen Jugend und wüstes Gesindel, um der gefälirdeten Hauptstadt rechtzeitig Entsatz zu bringen. Den in der Geschichte beispiellosen Versuch, eine mit fanatischem Mut verteidigte Millionenstadt zu belagern, sollte ein Rassenkrieg hemmen, wie ihn, in dieser wahnwitzig siedenden Wut, die moderne Welt vorher nicht gesehen hatte. Straßburg fiel, Orleans wurde erstürmt, Soissons kapitulirte und die Mauern von Metz öffneten sich den deutschen Truppen; doch Paris
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