Bővebb ismertető
Friedrich Cerha
wauma siicht wos maunche leid fia an
karagta haum muas ma diiegt froo sei daas ma kan hod.
GLAUBSTI BIN BLEED, DAS IWAAS, WOS IWÜÜ
glaubst i bin bleed, das i waas, wie schbeeds is? glaubst i bin bleed, das i hea, wos du sogst?
glaubst i bin bleed, das i siich, wi du ausschaust? glaubst i bin bleed, das i waas, wiri haas?
glaubst i bin bleed, das i gschbia, wos i augreif? glaubst i bin bleed, das i schmeck, wos i friiss? glaubst i bin bleed, das i riach, wias do schdingt? glaubst i bin bleed, das i waas, wos i wiiii?
BAYER Konrád
WOS I MA WINSCH
I bin vun de Meia des kind und haBBua.
I warad liaba vund Meia da hund. Daun hasad i Senta und bölad so laud, dasd nochbarin midn besn aund kuchlwand globfad. Und kaner sogad zuu mia: Hóid goschn, Bua!
I warad a gem beid Meia de koz.
Daun hasad i Muschi
und fresad nua des,
wos i wiagli mog
und ligád aum fensta inda sun.
Und kana sogad zu mia: Bua, jezn ifin spinod!
Aum liabstn warad i beid Meia da goidfisch Daun hedad i goa kan naum. I ligád stad und glaunzad im wosa und schauad meina famülie zua.
Maunchmoi dedatn d Meia zu mein glasl kuma
und mid eanare wiaschtlfinger
aund scheim aunedupfn,
und dabei redadns auf mi ei.
Óba i, i kundads ned vasteh,
weu mei glasl is dig
und durchs wosa kumd ka mugsa zu mia Daun grinsad i mid mein fischmeu ausse aufd Meia do meine fischaugn schauadn draurig auf den Meia, dea wos vun de Meia da klanste is, und i dengad ma: Oama Bua! (aus Iba de eauiu oaman kinda1
NÖSTLINGER Christine
gj
Revollizzion
hosd
den frechn untaton
jawou ghead?
Gerliard Ruiss (geb. 1951)
Wer bin ich! Und wer sind Sie? S'e san S'e und i bin i. War ich Sie und S'e war'n i, Sie! dann pfeifad i auf mi.
Alfréd J. Ellinger (1917 bis 1990)
waon mia wuaschd wa
wos mia wuaschd is
wa mia oes wuaschd
ACHLETTNER Friedrich
J
ich , mag mich
MEINE ERKLSRUNG DER SELBSTACHTUNG
Ich bin ich. Nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich. Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich, aber niemand ist ganz so wie ich.
Daruin gehört alles, was ich tue, zu mir, weil ich
alléin es so wollte. Alles an mir gehört zu mir,
mein Körper, und alles was er tut - mein Geist mit all seinen Gedanken und Ideen - meine Augen mit allén Bildern, die sie sehen - alle meine Gefühle, Arger, Freude,Frustra-tion, Liebe, Enttauschung, Erregung - mein Mund und alle Worte, die er spricht, höfliche, harte oder grobe, wahre oder falsche - meine Stimme, laut oder leise - und alles, was ich tue in bezúg auf andere oder auf mich selbst.
Meine Phantasien gehören zu mir, meine Traume, meine Hoff-nungen, meine Angste - alle meine Triumphe und Erfolge gehören zu mir - alle méine Niederlagen und Fehler.
Weil das álles zu mir gehört, kann ich mich selbst genau.kennen-lernen.Wenn ich das tue, kann ich mich lieben und freundlich sein zu allén Teilen meiner Person.
So kann ich es ermöglichen, daB alles in mir zu meinem Bestén wirkt.
Ich weiB von Seiten an mir, die mich verwirren, und ich weiB,daB ich Seiten habe, die ich noch gar nicht kenne.
Solange ich jedoch freundlich und liebevoll bin zu mir selbst, kann ich mutig und voller Hoffnung darauf warten, daB sich die Verwirrung löst und daB ich Möglichkeiten finde, mehr über mich zu erfahren.
Wie immer ich aussehe und mich auBere, was immer ich sage oder tue, was immer ich denke oder fühle in jedem beliebigen Augen-blick: Das bin ich. Das bin ich und drückt aus, wo ich in diesem Augenblick stehe.
Wenn ich spater erneut betrachte, wie ich ausgesehen und wie ich mich ausgedrückt habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe, dann mögen sich Einzelheiten als unpassend erweisen. Ich kann das Unpassende fallenlassen und das Passende beibehalten und etwas Neues finden für das, was ich aufgebe.
Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln. Ich habe alles, was ich brauche, um zu überleben, um anderen nahe zu sein, um schöpferisch zu sein und die Welt der Dinge und Menschen um mich herum sinnvoll zu gestalten. Ich gehöre mir selbst, darum kann ich mich gestalten. Ich bin ich, und ich bin wertvoll.
Virginia Satir