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zu.Roger HarrisMörderspieleSie Ist anschmiegsam wie ein Kätzchen -aber leider hat sie verdammt scharfe KrallenUnvermittelt war Jo Walker zwischen zwei Fronten geraten. Ausgerechnet, als er überhaupt nicht damit gerechnet hatte.Eine echte Ming-Vase zwang ihn, sich blitzschnell zu entscheiden, ob er einen Gegenstand von beträchtlichem Wert retten oder sich den Schädel einschlagen lassen sollte.Jo zog den Erhalt seiner Gesundheit vor. Er hechtete gedankenschnell nach linlis, hörte hinter sich das wertvolle Stück zerplatzen, wurde von Scherben übersät und wollte sich aufrichten.Ein dumpfes Brüllen von Sam Cocker klang kurz auf. Es wurde von einem heiseren Wutschrei der temperamentvollen Sheila übertönt. Damit reagierte sie auf den Fehlwurf, der eigentlich ihrem Mann gegolten hatte. Verdammtes Weib, man sollte dir den Kragen umdrehen!" Das war Sam Cocker, dem nun endgültig der Kamm geschwollen war. Mit einem Seitenblick bemerkte Walker, daß der gute alte Sam einen hochroten Kopf hatte und die Wangen aufblähte. Ein Zeichen dafür, daß er gleich stehenden Fußes explodieren würde.Cocker. du alter Viehtreiber! Was bildest du dir eigentlich ein? Ich lasse mir nichts vorschreiben! Schon gar nicht von dir !" 'Die Hauptpersonen des Romans:Sam Cocker - auf seine Frau wurden zwei Mordanschläge verübt, und darum engagiert er den besten Detektiv von New York.Sheila Cocker - Sams Frau nimmt die Mordanschläge auf die leichte Schulter und versucht KX zu verführen.Tom Rowland - der Captain hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, weil er KX wegen Mordverdachts verhaften will.April Bondy - mit weiblicher Logik schlägt sie jede männliche Logik, und da sind alle baff.Jo Walker ist Kommissar XJo rappelte sich auf. Er bemerkte, wie Sheila zornentbrannt naeh einem Gegenstand auf dem niedrigen Coueh-tiseh griff. Ihre Hand zuckte hoeh. Etwas blitzte auf.Mit einem Fluch tauchte Jo abermals zum^Teppich ab.Die Schere, Sam! stieß er heraus.Da flog das Instrument schon durch die Luft. In Gedanken sah Walker seinen alten Freund Cocker bereits mit zerfetzter Kehle zusammensinken.Aber diesmal hatte es auch Sheilas Mann vorgezogen, Deckung aufzusuchen. Ein unangenehmes Gefühl war das, als sieh die beiden Spitzen der Schere in den altehrwürdigen Rahmen eines Renoir-Duplikats bohrten und das mit Blattgold überzogene Holz springen ließen.Jetzt reicht's, knurrte Jo und sprang aufMit vier Sätzen war er bei Sheila, die schon fieberhaft nach dem nächsten Mordinstrument Ausschau hielt, das sie ihrem Mann entgegenschleudern wollte.Sie wollte ausweichen. Aber Walker war schneller. Er langte nach ihren Armen, kriegte sie zu fassen und zog die Frau zu sich heran. Eine volle Dre-hung, noch ein kurzer Wirbel, dann hatte er Sheila im Griff.Kein unangenehmes Gefühl, einen so quieklebendigen Frauenleib an sich zu drücken, mußte er sieh eingestehen. Zumal Sheila eine Figur hatte, die keinerlei technische Kniffe brauchte, um sie voll zur Geltung zu bringen. Folglieh war alles, was Walker berührte, echte Natur. Wenn auch unter dünnem Stoff verborgen.Sheila war zunächst perplex. Aber als sie ihre Lage begriffen hatte, fing sie an, sieh zu wehren. Sie biß, kratzte und trat gleichzeitig.Jo hatte Mühe, das Biest zu bändigen. Er verstärkte den Druck. Als das aber auch nicht viel nutzte, fauchte er: Wenn du nicht augenblicklich still bist, Lady, dann ziehe ich dir das Höschen stramm. Klar?Sie glaubte es nicht.Cocker, der mit Genugtuung registrierte, daß seine Frau kaum noch gefährlich werden konnte, wagte sich heran. Er hatte Walkers Drohung gehört.Sheila keilte aus wie ein übermütiges Fohlen. Sie traf Walkers Schienbein auf schmerzhafte Weise.Der Treffer ließ bei Jo die Sicherungen durchbrennen.