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9 Statt eines Vorworts
Statt eines Vorworts
In der gesamten Weltliteratur ist es üblich, daß ein Autor bei der Abfassung eines Romans, einer Novelle, eines Theaterstücks und besonders eines Gedichts alles niederschreiben cann, was ihm gerade in den Sinn commt. Nur bei Reiseberichten - und nur bei Reiseberichten - muß er sich an die Tatsachen halten. Der Autor des vorUegenden Reiseberichts berechnete, daß er, um dem eben for-muherten Anspruch der Tatsachen gerecht zu werden, zehn bis fünfzehn der besten Jahre seines Lebens darauf verwenden müßte, sämtliche Quellen zu studieren, unter den jeweils geschilderten Völkerschaften zu leben, ihre Geschichte und ihre Statistiken zu durchforschen und dergleichen mehr. Aber das fällt ihm gar nicht ein.