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Ich bin ein Kind des Kindergelds und eines arbeitsfreien Tages, dessen Vormittag sich selig unterm zarten Trompetenklang von »Ich lieb dich, du liebst mich« dahinräkelte. Der Winter war im Kommen, man fühlte sich wohl im Bett, und man hatte Zeit.
Mitte Juli sprachen meine Eltern im Krankenhaus vor. Meine Mutter hatte die Wehen. Man untersuchte sie und sagte ihr, noch sei es nicht soweit. Sie habe die Wehen, beharrte meine Mutter. Da seien noch gute vierzehn Tage hin, sagte die Krankenschwester; sie solle ihr Mieder wieder zuschnüren. Ja, aber ob man nicht trotzdem die Geburt gleich anmelden könne, fragte mein Vater. Und was soll man da anmelden? sagte die Schwester: eine Tochter, einen Sohn, ein Kalb? Barsch wurden wir nach Hause geschickt.
So ein Quatsch sagte mein Vater so ein Pech, wegen vierzehn Tagen ist die Zulage hin. Grollend sah er nadi dem Bauch meiner Mutter. Da war nichts zu machen. Heim mit der Metro. Es war die Zeit der Bälle unter freiem Himmel, aber an Tanzen war ja nicht zu denken. Am zweiten August kam ich zur Welt. Ganz kalendergerecht; war ich doch ein Ergebnis des verlängerten Wochenendes zu Allerhei-
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