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VORWORT
„Kein Weg ist zu weit" heißt der Titel dieses Taschenbuches. Es bringt Erzählungen und Berichte von Missionaren, die sich zu den „evangelikalen" Missionen zählen. Was mit dieser Benennung gemeint ist, erfährt der Leser am l
Schluß des Buches.
Die Missionare, die zu Wort kommen, gehören sehr verschiedenartigen Werken und Gesellschaften an. Was sie alle eint, ist die gewisse Überzeugung: Wir haben der Welt eine Botschaft zu bringen, für die kein Weg zu weit ist, für die sich jede Anstrengung lohnt. Es ist das biblische Evangelium von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, dem Heiland der Welt. Es ist das Zeugnis von seinem Kreuz, an dem er die Schuld der Menschheit sühnend trug. Es ist die Kunde von seiner Auferstehung vom Tode. Es ist der hoffende Ausblick auf seine Wiederkunft und die Vollendung seines Reiches. Es ist der Ruf zum Glauben an diesen Herrn, die Einladung, ihm nachzufolgen und in dieser Welt zur Ehre Gottes und zum Segen für die Menschen zu leben.
Daß dieses Evangelium hinausgetragen wird und hin und her in den Völkern eine glaubende Gemeinde sammelt, das ist der Einklang in der Vielfalt der Berichte. Weit sind die Wege nach Neuguinea, nach Nepal, in die Urwälder Brasiliens und in manche andere Länder, von denen die berichten, die sie gegangen sind. Es sind keine Wege, auf denen lauter Siege und Herrlichkeiten erlebt werden. Es sind Wege, auf denen den Boten Kämpfe, Schwierigkeiten, Enttäuschungen und Widerstände nicht erspart bleiben. Die sich auf diese Wege begeben, sind menschlich keine Helden, die über Angst, Sorge und Kleinglauben hinaus wären. Aber sie machen immer wieder die eine Erfahrung: Der Herr, der sie auf ihren Weg rief, hat selber seine Sache in der Hand. Er baut sein Reich, und Menschen sind seine Werkzeuge.