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Im Nebel schwelte ein Brand. Jane sah seinen unbestimmten Schein im oberen rechten Teil der Windschutzscheibe, ein verschwommenes Bild, hinter dem Glas. Wie eine von rőtem Sonnenlicht verschleierte Filmaufnahme. Links und rechts des Wagens flofi der Nebel grau und unverándert dahin. Es war wie auf dem Grundé eines Stromes, in den sich seit aller Ewig-keit Abwásser ergiefien. Jane wufite nicht, wo sie sich befand, sie wufite nicht, was da brannte, sie wufite kaum, wer sie war. Am liebsten wáre es ihr gewesen, überhaupt nichts mehr...
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Im Nebel schwelte ein Brand. Jane sah seinen unbestimmten Schein im oberen rechten Teil der Windschutzscheibe, ein verschwommenes Bild, hinter dem Glas. Wie eine von rőtem Sonnenlicht verschleierte Filmaufnahme. Links und rechts des Wagens flofi der Nebel grau und unverándert dahin. Es war wie auf dem Grundé eines Stromes, in den sich seit aller Ewig-keit Abwásser ergiefien. Jane wufite nicht, wo sie sich befand, sie wufite nicht, was da brannte, sie wufite kaum, wer sie war. Am liebsten wáre es ihr gewesen, überhaupt nichts mehr wissen zu müssen, nichts, gar nichts mehr. Die ganze Welt hátte in Flammen aufgehen sol-len und dann in sich zusammenstürzen, auf sie herabstürzen, um endlich in ihrem Hirn die Erinnerung an das zu zermal-men, was sie gesehen, was sie gehört hatte; das plötzlich er-starrte Gesicht ihres Vaters, die Geste der Uberraschung, mit-ten in der Bewegung abgebrochen, die Worte der Anderen, die Hánde, das Lachen der Anderen, den entsetzten Blick ihres Vaters, mit dem er sie angeschaut hatte, die Verzweiflung im Blick ihres Vaters, die ganze unbewegliche Szene, die sich für immer als schwarzweifies Bild auf dem Grundé ihres Ge-dáchtnisses eingegraben hatte, auf dem Grundé ihres Ge-dáchtnisses, das zu Eis gefroren war. Warum hatte sie diese Tür geöffnet? Warum? Und was hatte sie eigentlich getan? Sie wufite nicht mehr, warum, sie wufite nicht mehr, was, sie wufite nichts mehr Sie war aus dem Haus gerannt, hatte sich die Lippen wundgebissen, um nicht aufzuschreien. Sie hatte ihren Wagen genommen, hatte die Stofistangen der Autós gerammt, als sie aus der Parklücke fuhr, hatte einen Autobus gestreift - verschleiertes Blutrot dann war sie in das Grau des Nebels eingetaucht. Wann war das gewesen? Vor Stunden? Oder schon vor Tagén? Es gab für sie keine Tage mehr, es gab überhaupt keine Zeit mehr. Sie fuhr, hielt, fuhr weiter, ohne die Augen jemals vom Schein 7

Termékadatok

Cím: Katmandu [antikvár]
Szerző: René Barjavel
Kiadó: Langen Müller Verlag
Kötés: Vászon
Méret: 130 mm x 210 mm
René Barjavel művei
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