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K A 1> A I> O K V A (K APP ADOKÍ A) Das Landgebiet in Mittelanatolien, welches sich im Süden bis an das Taurus-Gebirge, im Norden bis an das Schwarze Meer, im Westen bis zum Salzsee (Tatta-Salsus) und im Osten bis zum Euphrat-Fluss ausdehnt nannten die Assyrier "Katpatuka". Dieses über tausend Meter über dem Meeresspiegel liegende Plateau wurde nach dem klassischen Zeitalter "Capadokya" benannt. Der heute erloschene feuerspeiende ErciyesBerg (Argaeus 3916 m) hatte vor tausenden von Jahren einen Vulkanausbruch und bedeckte einen grossen Teil dieses Gebietes mit seinen Lavamassen. Diese Lavamassen schufen eine Tuffsteindecke von unterschiedlicher Haerte. ím Verlaufe der vergangenen tausende von Jahren entstanden durch die Einwirkung von Erosionen verschiedener Art aus der Tuffsteindecke die maerchenhaften saeulenartigen Gebilde, welche wir als natürliche Wunder bezeichnen. Die Ausgrabungen auf Kültepe bei Kapadokya, nordöstlich von Kayseri, habén ergeben, dass dreitausend Jahre v.Chr. hier eine semitische Volksgruppe gelebt hatte. Diese Gebiete, welche sich im zweiten Jahrtausend v.Chr. unter der Souvereenitat der Hethiter und im ersten Jahrtausend v.Chr. unter der Souvereenitat der Phrygier befanden, fielen spaeter in die Haende der Lydier und Perser. Die Perser teilten Kapadokya in zwei Residenzen und benannten die südliche Residenz "Büyiik Kapadokya" und die nördliche Residenz "Pontik Kapadokya". Nach Beendigung der Beherrschung Kapadokya's durch die Seleukiden, Mamelucken und Byzantiner fiel dieses Landgebiet in den Besitz der Seldschucken und wurde im Jahre 1399 endgiiltig dem osmanischem Reich einverleibt.