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n einem Land des fernen Ostens, das seine Bewohner das Reich der aufgehenden Sonne nannten, kam vor langer Zeit ein Junge zur Welt, dem seine Eltern den Namen Kaito gaben.
Er wuchs in dem kleinen Dorf Kuto im Osten des Reiches auf, einer armen, entlegenen Gegend. Dort hatten die Menschen solche Mühe, dem geizigen Boden ihren spärlichen Lebensunterhalt zu entreißen, daß ihnen abends nichts lieber war, als die Beine auszustrecken und sich vom Tagewerk zu erholen, bis die Müdigkeit sie ergriff. So war das Leben, das Kaito als Kind kennenlernte, geprägt vom bloßen Kampf ums Uberleben, der fast alle Lebenskraft verzehrte.
Schneller und leichter als die anderen Dorfkinder lernte Kaito laufen, sprechen, die Welt erkunden. Er war meist guter Laune, was ihn im ganzen Dorf beliebt machte. Nur wenn er, wie die anderen Kinder im Dorf, den Eltern bei Arbeiten auf dem Feld, im Garten oder im Haus zur Hand gehen sollte, schien seine immerwährende Heiterkeit wie verflogen.
»Alltägliche Arbeit ist nicht deine Sache, mein Junge«, sagte seine Mutter dann zuweilen bekümmert. »Sie lang-