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J1L Nackt bis auf die rosa Samtpantöffelchen und ein samtenes rosa Haarband stand sie in der Küche und machte Zimttoast, als sie ins Haus kamen, um ihr mitzuteilen, daß ihr Vater in der Nacht gestorben war. Nigel betrat in seinem Jazz-age-Morgenrock in Purpurrot und Türkis die Küche und sagte mit ernster Miene: «Zieh dir lieber was über. Mr. Fearson ist draußen, und er sagt, es sei ziemlich happig.»
Das war wahrscheinlich ihr letzter sorgloser Moment, ihr letzter vollkommen sorgenfreier Moment. Nigel erinnerte sich noch Jahre später an ihn, als er längst verheiratet war und mit einer Ehefrau namens Penelope, drei Shetland-Ponies, einer Ente und zwei dicken Zwillingstöchtern mit Fair-Isle-Pullovern und Sommersprossen in Oxfordshire lebte. Wie eine illuminierte Ansichtskarte sah er die Szene vor sich: Catriona vor dem neumodischen Gasherd, das dunkellockige Haar von dem Band gehalten, ihr Gesicht schon auf dem Weg, sich ihm zuzuwenden, die leicht schrägstehenden Augen dabei, sich zu verdunkeln, während auf der langen, nackten Wölbung ihres Rückens das Sonnenlicht des späten Morgens lag. Elf Uhr morgens am Donnerstag, dem 12. Juni 1924: Was für eine Zeit und was für ein Tag, um 23 Jahre alt und verliebt zu sein, und schon gar in Catriona. Sie war groß wie ihre Mutter und hatte auch deren Figur, hochgewachsen, mit einem für 1924 unmodisch großen Busen, aber schmalen Hüften. Sie war zweifellos die phantastischste Frau, die Nigel je kennengelernt hatte, hinreißender noch als Rosebud Wilkinson, und er betrachtete ihren nackten Körper mit Besitzer stolz, während sie durch die Küche ging, den rosafarbenen Morgenrock aus Satin von der Stuhllehne nahm und hineinschlüpfte.
«Cat, Süße», sagte Nigel und nahm sie bei den Schultern. Er spürte den leichten Druck einer schweren Brust unter dem glatten Satin. «Ich hoffe von Herzen, daß es nichts Schlimmes ist.»
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