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I
Das harte Klopfen hämmerte durch seinen Schlaf. Eine Stimme rief — wie von weit her.
Etwas in ihm sträubte sich zu erwachen, die schützende Mauer des Schlafes zu durchbrechen.
In das Hämmern hallte langgezogenes Rufen. »D-ä-ä-ck « Es riß ihn hoch. »Deckung !«
Seine eigene Stimme weckte ihn auf. Für einen Augenblick empfand er die ungeheure Befreiung des Erwachens, als ihm bewußt wurde, daß die Angst der Kriegsnächte, die immer noch in ihm war, nur ein Traum gewesen war. Er hob den Kopf, sein Blick suchte die Lampe über seiner Tür; automatisch gewordene Gewohnheit seiner Assistenten]ahre im Hospital. Die Lampe brannte nicht. Er ließ sich zurücksinken, Dunkelheit und Stille waren um ihn. Er sah weiße schmale Streifen auf dem Boden vor seinem Bett, die das Mondlicht durch die Ritzen der Fensterläden warf. Und da wußte er, daß er gar nicht mehr in seinem Assistentenzimmer in Montreal war.
Es war seine erste Nacht in Souris East, in dem Haus des alten Doktors Butler, der fortgezogen war und dessen Praxis er übernommen hatte. Butlers Schlafzimmer war größer als sein Ärztezimmer in Montreal gewesen war; aber die Decke war viel niedriger und ein bißchen schief. Ein leichter und hartnäckiger Geruch von kaltem Tabakrauch hing an den Wänden.
Er schloß die Augen und drehte sich zur Wand, um die leuchtendweißen Streifen auf dem Boden nicht mehr sehen zu müssen. Aber das Bewußtsein ließ ihn nicht los, daß sie da waren, hinter seinem Rücken, mit der stillen Eindringlichkeit des Mondhchts. Er wandte sich wieder herum. Ich hätte kein