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Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit II. [antikvár]

Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit II. [antikvár]

 
Bis zur Herbstrevolution 1989 fand das Ministerium für Staatssicherlieit (MfS) in der Bundesrepublik insbesondere wegen seiner Spionagearbeit große Beachtung. Ins Blickfeld geriet dabei stets nur eine der fast vier Dutzend zentralen Diensteinheiten des MfS, die Hauptverwaltung A (HV A). Nach der deutschen Einheit aber wurde aufgrund der überlieferten Akten unübersehbar, daß fast alle operativen Diensteinheiten des Staatssicherheitsdienstes, selbst das Ministerium für Nationale Verteidigung mit seiner „Verwaltung Aufklärung", in...
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Bővebb ismertető
Bis zur Herbstrevolution 1989 fand das Ministerium für Staatssicherlieit (MfS) in der Bundesrepublik insbesondere wegen seiner Spionagearbeit große Beachtung. Ins Blickfeld geriet dabei stets nur eine der fast vier Dutzend zentralen Diensteinheiten des MfS, die Hauptverwaltung A (HV A). Nach der deutschen Einheit aber wurde aufgrund der überlieferten Akten unübersehbar, daß fast alle operativen Diensteinheiten des Staatssicherheitsdienstes, selbst das Ministerium für Nationale Verteidigung mit seiner „Verwaltung Aufklärung", in erheblichem Maße geheimdienstlich in der Bundesrepublik engagiert waren. Diese Arbeit war zwischen den verschiedenen Diensteinheiten bis ins Detail abgestimmt, aufgeteilt, formalisiert und in verbindlichen Grundsatzdokumenten fixiert. In ihrem Zentrum stand trotz umfassender Post- und Telefonkontrolle und der Auswertung allgemein zugänglicher Informationen dennoch stets der inoffizielle Mitarbeiter (IM) mit der Aufgabe, Informationen gezielt zu beschaffen oder - seltener - zu verbreiten. Für ihre Rekrutierung, Betreuung und Anleitung arbeitete das Ministerium mit Führungsoffizieren, deren Tätigkeit sich an umfänglichen Richthnien zu orientieren hatte, die mit ihrem spröden Charme an Betriebsanleitungen erinnem. Doch handelt es sich um Grundsatzdokumente, die das MfS angesichts unterschiedücher Arbeitsbedingungen nach der geheimpolizeilichen Arbeit in der DDR und der Spionage „im und nach dem Operationsgebiet" (OG) unterschieden hat. Die einschlägigen Bestimmungen für die inoffizielle Arbeit des MfS in der DDR sind bereits in einem ersten Band veröffentlicht und kommentiert worden.' Gegenstand dieses zweiten Bandes sind die normativen Grundlagen der HV A für die Arbeit mit den zuletzt rund 1.550 Bundesbürgern und einer unbekannten Anzahl ausländischer Staatsbürger, die für sie als Agenten, Kundschafter und Spione tätig waren. Entgegen der verbreiteten Annahme, diese Unterlagen seien weitgehend vernichtet worden, konnten in verschiedenen Archivbeständen der Behörde des Bundesbeauftragten mehr als zwei Dutzend bisher unbekannte Dokumente aufgefunden werden, die zusammengenommen mit der Handvoll bereits veröffentlichter Vorschriften ein vollständiges Bild für die achtziger Jahre und - mit wenigen Lücken - auch für die Jahrzehnte zuvor geben. I Vgl. Helmut Müller-Enbergs (Hrsg.): Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Teil 1: Richtlinien und Durchführungsbestimmungen, 2. durchges. Aufl., Berlin 1996.

Termékadatok

Cím: Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit II. [antikvár]
Kiadó: Christoph Links Verlag-LinksDruck GmbH
Kötés: Fűzött keménykötés
ISBN: 3861531453
Méret: 150 mm x 210 mm
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