Bővebb ismertető
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An einem klaren, windstillen Abend des Jahres 1786 erkannte der Conte Paolo dl Barbaro, der mit einer kleinen Schar von Jägern in einem entlegenen Teil der Lagune auf Entenjagd war, in den fernen Schilfmatten die Umrisse eines Bootes. Im ersten Augenblick glaubte er noch, sich zu täuschen, doch als er auch bei längerem Hinsehen die dunklen, im Abendsonnenlicht zitternden Formen wahrnahm, machte er seine Begleiter auf die seltsame Erscheinung aufmerksam.
Alle Blicke richteten sich kurz auf das anscheinend herrenlos im Schilf treibende Boot, es war ein einfaches, altes, in diesen Gegenden kaum mehr gebräuchliches Fischerboot, das sich im morastigen Sumpf verfangen hatte. Di Barbaro erteilte den leisen Befehl hinzurudern, die Männer schwiegen, manche auf ihre Gewehre gestützt; so näherte man sich langsam dem geisterhaft fremden Schwarz, das die dunkelgrünen Linien der Schilfhalme wie ein kräftiger, breiter Pinselstrich grundierte.
Drei- oder viermal im Jahr erschien der Conte zur Jagd, nahm in seinem weiten, pelzgefütterten Mantel auf der Ruderbank Platz und verfolgte unbeweglich das Geschehen, die ruhige, gespannte Vorbereitung der Männer, die ihre Flinten putzten, das plötzliche, meist unerwartete Aufschwirren eines kleinen Schwarms von Vögeln, die krachenden, wie ein Feuerwerk ins Blau zischenden Gewehrsalven und den kräftigen Sprung