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Ich habe nie vom Märchenprinzen geträumt.
Und wenn bei uns einer nicht vom Märchenprinzen träumt, dann träumt er vom Herrn des Himmels oder er träumt gar nicht. Ich habe vom Herrn des Himmels geträumt, seit ich ftinf war, und sie sagten mir, dieser Bärtige in den Wolken mit seinen herumschweifenden Augen und dem majestätischen Zeigefinger sei mein Vater.
Ich habe meinen Vater, den Irdischen, nie geliebt, denn der sagte zu mir, ich solle keine Hosen tragen und meine Beine nicht sehen lassen; der himmlische Vater dagegen ließ mir die Hoffnung, daß ich eines Tages Hosen anziehen dürfte wie mein Bruder und meine Beine zeigen wie Angelina, die Tochter von Ingenieur Carasotti. In meinem Zimmer auf dem Kinderbett zeichnete ich diesen großen Vater, und sein Zeigefinger war nicht majestätisch, sondern er paßte ganz in meine kleinen Hände, die ihn mit kindlicher Liebe umfaßten. Dann kam er herein und sagte, ich würde in die Hölle kommen, weil ich Gott lästerte, und er verstand nicht, daß ich Gott liebte.
Ich war gerade halbwüchsig, als ich beschloß, ins Kloster zu gehen. Mit wenig Erfolg und zum Verdruß aller besuchte ich das Gymnasium. In den faden Lateinstunden schaute ich zum Fenster hinaus und dachte, daß Er auf mich schaute, und vielleicht unbewußt lächelte ich ihm zu.
Eigentlich hatte nicht ich mich für den Besuch des Gymnasiums wirklich entschieden, sondern die drasti-