Bővebb ismertető
Die teils von Menschenhand geschaffenen, teils durch die Einwirkung von Naturkráften entstandenen kegelförmigen Hügel, die Kumanenhügel, unterbrechen hier und dort das grölitenteils spiegelglatte Flachland. Die Kumanenhügel sind die Hüter der uralten LöGflora, einstiger hochwasserfreier Siedlungen, Grabstátten, Wachposten, Hirtenlager, Kirchenhügel. Abwechslung in die Landschaft bringen die Sümpfe und Fischteiche zwischen den trockenen sodahaltigen Weiden. Die PuGta durchziehen seichte, sodahaltige Gewásser, Báche und Moore, die sich aus den Betten und toten Armen der Tisza (Theill) und anderer uralter Flüsse herausbildeten. Die Waldflecken der PuRta sind Spuren der Urwálder, der Steppe und bieten den verschiedensten Vogelarten Nist- und Ruheplátze. Die charakteristischen Hirtenbauten der Pulitalandschaft bilden neben ihren ursprünglichen Funktionen zugleich auch landschaftsformende Elemente der Hortobágy. Trotz der in den vergangenen drei Jahrzehnten realisierten groftzügigen landwirtschaftlichen Entwicklung ist der gröRte Teil des unter Schutz gestellten Gebietes auch heute noch mehr oder weniger unberührte Weide. Die urbar gemachten und der Landwirtschaft eingegliederten Gebiete müssen teilweise wieder in den früheren Zustand versetzt werden, die künstlich geschaffenen Fischteiche befinden sich teilweise auRerhalb des Naturschutzgebietes, teilweise verschmelzen sie harmonisch mit dem Landschaftsbild. In groRer Anzahl findet man hier östliche, südöstliche, kontinentale, balkanische und mediterrane Faunaelemente. Von herausragender Bedeutung sind die reiche und charakteristische Vogelwelt der Hortobágy bzw. deren Schutz. Auf dem Gebiete des Nationalparks ist die Jagd auf Wasserwild verboten. Neben der hier nistenden Vogelwelt ist die Hortobágy einer der bedeutendsten, auch international registrierten Sammelplátze der Vögel. Der Nationalpark ist das Durchzugsgebiet der Wildenten, Wildgánse, Kraniche und Zehntausender anderer Ufervögel. Die Landschaft der PuRta ist von Herbst bis Frühling stándiger Aufenthaltsort seltener, geschützter Raubvögel Europas, zu denen die groRen Adler, Falken und Bussarde záhlen. Die Zahl der altherkömmlichen ungarischen Haustiere nimmt überall im Lande ab, wobei diese Tiere in den vergangenen Jahrzehnten aus einem groRen Teil Ungarns vollstándig verschwunden sind. Wenn auch hier und dort einige ihrer Exemplare noch vorkommen, können diese Tiere - aus ihrer Haltungsweise herausgerissen - ihre ursprüngliche Lebensweise nicht weiterführen. Das ist der Grund dafür, dall sie ihre wichtigsten Eigenschaften, ihre Widerstandsfáhigkeit und Anspruchslosigkeit, verlieren und degenerieren. Die Erhaltung eines Teiles der altungarischen Haustiere ist der Hortobágy zu verdanken, die auch heute noch ihrer Haltung am besten entspricht. Einen unschátzbaren Wert stellt der noch vorhandene Bestand der sich im Aussterben befindenden altungarischen Haustiere dar.