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VORWORT
Eine deutsche Ausgabe von insgesamt 87 päpstHchen Dokumenten zum Glaubens- und Gnadenleben mag als ein Wagnis erscheinen. Nur die günstige Beurteilung des 1945 im gleichen Verlag erschienenen Sammelbandes mit Verlautbarungen zur Soziallehre der Kirche (s, S. xxi) gab dem damaligen Mitherausgeber den Mut dazu. Abgesehen davon, daß viele deutsche Ausgaben älterer Rundschreiben schwer auffindbar sind und überdies dem heutigen Sprachgefühl nicht mehr entsprechen, lassen sogar die Übertragungen der neuesten Kundgebungen bezüglich Sinntreue und Sprachform manches zu wünschen übrig.
Deshalb galt das Hauptbemühen einer inhaltlich einwandfreien und sprachlich lesbaren Wiedergabe der lateinischen, italienischen und französischen Originaltexte. Soll das Papstwort auch bei der modernen Menschheit Gehör finden, so muß sich der Dolmetscher einer lebendigen, zeitgemäßen Ausdrucksweise bedienen, die — ohne dem Lehrgehalt Abbruch zu tun — sich möglichst von der fremden Sprachform zu lösen bestrebt ist.
So entstanden 41 vollständige Neuübersetzungen, die im chronologischen Verzeichnis mit Asterikus gekennzeichnet sind. Elf kürzere Stücke im IIL und V. Buch konnten mit freundlicher Erlaubnis des Herausgebers dem Sammelband «Die marianischen Weltrundschreiben der Päpste in den letzten hundert Jahren » von Prof. Dr. Rudolf Graber (Echter-
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