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Prolog
Meine Schwester Beni und ich wurden vom Knall zertrümmernden Geschirrs an der Küchenwand aus dem Schlaf gerissen. Wir hörten, wie die Porzellanscherben auf den blassgelben Linoleumboden fielen. Ich lag da, starrte in die Dunkelheit und hielt die Luft an. Beni setzte sich auf, um zu lauschen; dabei fiel ihr der Pony in die Augen, dass sie ihn teilen musste wie einen Perlenvorhang.
»Was war das?«, keuchte sie.
Ich hatte Angst, mich zu rühren, geschweige denn zu sprechen. Es war wie die Stille nach einem Blitz, und du weißt, ein Donner wird die Fensterscheiben erbeben lassen und dich bis ins Mark erschüttern. Und genau — wir hörten, wie Mama Ken mit tränenerfullter Stimme etwas vogammerte.
Solange ich mich erinnern kann, nennen Beni, Roy und ich ihn schon Ken statt Daddy oder Papa. Ihn beim Namen zu nennen kam uns immer besser über die Lippen. So wie er uns anschaute, besonders als wir jünger waren, verriet uns dreien, dass er nicht als irgendjemandes Vater gelten wollte, besonders nicht als unser.
»Na los«, hörten wir Mama schreien, »hau doch ab. Du bist sowieso nicht zu viel nutze. Das warst du noch nie.«
»Wenn du das so siehst, Weib, dann kann ich wirklich gehen«, brüllte er zurück.