Bővebb ismertető
mVorwortM ^iiDie Antiseptik nimmt innerhalb der Maßnahmen zur Bekämpfung von Krankheits- und Verderbniserregern, die man unter der Bezeichnung antimikrobielles Regime zusammenfassen kann, eine eigenständige Position ein. Das Anliegen dieses Handbuches ist es, die in der Literatur relativ verstreuten Informationen über das Gebiet der Antiseptik in 4 Handbuchteilen nach folgenden Hauptprinzipien zusammenfassend darzustellen:Grundlagen der Antiseptik (Teil I),Beschreibung antiseptischer Stoffklassen (Teil II),Praxis der Antiseptik (Teil III) sowietoxische und allergische Nebenwirkungen von Antiseptika (Teil IV). Neben der reinen Stoffsammlung haben sich Herausgeber und Autoren ferner die Aufgabe gestellt, die Stellung der Antiseptik gegenüber den anderen Bereichen des antimikrobiellen Regimes abzugrenzen. Dabei müssen auch nationale und sprachliche Besonderheiten Berücksichtigung finden. Die Abgrenzung gegenüber der Desinfektion und besonders der Hautdesinfektion ist hierbei besonders schwierig. Wir hoffen, mit diesem Werk dazu beizutragen, Voraussetzungen für eine fortführende Entwicklung des wichtigen Anliegens der Antiseptik und ihrer Einordnung innerhalb der Medizin zu schaffen. Herausgeber und Autorenkollektiv waren bestrebt, möglichst einheitliche nomenklatori-sche Prinzipien anzuwenden. Wir halten das für einen wichtigen Bestandteil der internatio-' ;i nalen Entwicklung dieses Wissenschaftsgebietes überhaupt sowie der Verständigung in Wissenschaft und Praxis auf internationaler Ebene. Das hat uns veranlaßt, die Begriffe , y.' der Antiseptik und ihrer Randgebiete relativ breit in 6 Sprachen abzuhandeln (Band I/l). jP '1 Aus der gleichen Erwägung heraus haben wir gesonderte Kapitel der modernen Nomenklatur von Viren, Bakterien und Pilzen gewidmet (Band 1/3 u. 1/6). Im Band II/3 sind auch die im Handbuch verwendeten Abkürzungen der Mikroorganismen angegeben. Ansonsten wurden nur SI-Einheiten und ihre empfohlenen Abkürzungen verwendet (WHO, 1975). Dennoch wurde vermieden, die vorgeschlagene Nomenklatur um jeden Preis für alle Autoren verbindlich zu erklären. Wir möchten die Vorschläge zur internationalen Begriffsbildung nur als Anregung aufgefaßt wissen.Teil I des Handbuches, Grundlagen der Antiseptik, gliedert sich in folgende Bände:I/l; Begriffsbestimmung der Antiseptik,1/2: Theoretische Grundlagen der Antiseptik,1/3, 1/4, 1/5: Episomatische Biotope,1/6: Faktoren der mikrobiellen Kolonisation,1/7: Infektionsdosis,1/8: Testung von Antiseptika.Bei der Behandlung von Stoffklassen und Wirkstoffen für antiseptische Präparationen im Teil II des Handbuches haben wir uns ebenfalls bemüht, ein Ordnungsprinzip zugrunde zu legen, wobei auch hier gewisse Unzulänglichkeiten unvermeidbar waren. Die Auswahl dieser Stoffklassen und Wirkstoffe ist, so hoffen wir, repräsentativ. Selbstverständlich ist eine Vollständigkeit nicht möglich. Auch dieser Teil des Handbuches wird in mehreren Bänden erscheinen.