Bővebb ismertető
©eleiítoortí ^otí ©iüd^tcäumett im
5)a5 23oIf5mär(^en tft eine Sc^mefter bee SSotfsItebes. 58etben fangen bte SSögletn in gelb, 2BaIb unb bas $8ä(^iein im Söiefengrunbe unb ber Söinb im Slaufi^en ber Sämne bas 2öiegeniieb; beibe finb ©eftaltungen oon @e= banfen, bie irgenbtüo unb irgenbmie im 9Jleni^en= ober 9JZení(^^eit0Íeben on bie 5öirfii(^feit anfnüpfen unb fii^ bann im toeiten 3:raum= unb ^ctuberianbe üppig unb p^antaftifi^ mu^ernb ergeben. 3e nac^ i^rcr ©ignung 3U Í^rijí^er ober 3U epifc^er ©eftaltung treten biefe ©ebanfen entmeber im 3)lär(^en ober Sieb allein, ober in beiben 3uglet(^ auf, voxe 3. 58. bie Dergeffene ober üerlajfene ^raut in ben 2Jlär(^en t)on ber Sungfrau ailaleen, Dom ßiebften ÍRolanb, t)on ben 3n)ölf Sägern, com fingenben, fpringenben ßöimn^ e(fereden u. a. unb in bem alten, fc^önen Siebe „Se^t gang i ans ?rünnele". Unb üon ber treuen ßiebe bis ins @rab berichten bie ßieber von ben brei ^önigsfinbern unb oon sfinnc^en oon 2:t)arau ebenfo, mie bas SDiärclien üon ben brei 6(^langenblättern. 9)ian ift faft oerfui^t, 3U glauben, bafe ber uralte SO^lenfc^^eitstraum üom fliegen in ben 3}lär(^en öon ben fieben ^aben, smölf SSrübern, fec^s ©c^mänen unb in ßiebern u)ie „2ßenn t(f) ein SSöglein mar'" leife anflingt.
SSolfsmärt^en unb SSolfslieb geftalten bas ©mpfinben, Sühlen, ©e^nen, Suá)m, átngften ber ^Jlenjc^enfeele 3U ftarten, farbigen SSilbern, aber bie äufeere, fprat^lic^e Un=