Bővebb ismertető
VorwortIn diesem Wörterbuche wird der Versuch imtemommen, die Ausbeute der Erforschung des hellenistischen Griechisch und besonders auch der Sprache der LXX ebenso zum Verständnis der ältesten christlichen Literatur innerhalb und außerhalb des Neuen Testaments zu verwerten, wie das Ergebnis der Bemühungen von Theologen und Historikern um dieses Schrifttum imd die Geschichte, die aus ihm spricht. Doch werden dem Leser die von der Wissenschaft ermittelten Bedeutungen" nicht nur einfach mitgeteilt, sondern es wird ihm in möglichst reichem Maße der gelehrte Stoff, den die alten Quellen und die Gegenwartsarbeit ergeben haben, als Grundlage für eine eigene Urteilsbildung vorgelegt. In lunstrittenen Fällen erfährt er von den hauptsächlichsten Deutungsversuchen, und reichliche Hinweise auf neuzeitliche Veröffentliohimgen mannigfaltiger Herkunft wollen ihn immer wieder zu tieferführender eigener Arbeit anregen. Die meisten Artikel buchen sämtliche Stellen, an denen das betreffende Wort in dem behandelten Schriftenkreis auftritt. Auch ist an keiner Schwierigkeit, die bemerkt wiu-de, vorbeigegangen worden. Die Auswahl imd Darbietimg des Stoffes, wie die Anordnung imd Durchführung der Erklärung möchten den Anfängern, den Fortgeschrittenen und den selbständigen Forschem gleich nützlich sein.Diese Grundsätze, die sich an den früheren Auflagen bewährt hatten, behielten auch für die neue ihre Gültigkeit. Trotzdem es sich also nur um ein Fortschreiten in der bisherigen Richtung handelte, büeb noch genug zu tun. Die unablässige Fortsetzung der Lektüre des griechischen Schrifttums ergab auch jetzt wieder viel neuen Stoff. Die wichtigsten der seit dem Erscheinen der vierten Auflage systematisch durchforschten Quellen sind den Listen 3 und 4 einverleibt worden. Nicht wenige der schon früher verwendeten Schriften waren unlängst neu herausgegeben worden und belohnten die wiederholte Durcharbeitung mit oft reichem Ertrag. Die Hoffiiung, man würde nun bald zu einer Art Abschluß gelangt sein, ließen sie freilich nicht aufkommen, lehrten den Lexikographen eher, statt einen solchen Traum zu träumen, lieber noch emsiger ans Werk zu gehen und bliebe es auch allezeit Stückwerk.Die seit 1952 herausgekommene neuzeitliche Literatur habe ich in dem bescheidenen Maße berücksichtigt, das der leider immer stärker anschwellende Umfang des Buches und der schlechter werdende Zustand meiner Augen mir aufnötigen.Ich bin von so vielen Seiten her durch Ratschläge, Hinweise, Ergänzungen, Verbesserungen und Zusendung einschlägiger Arbeiten unterstützt worden, daß ich es mir versagen muß, die üebenswürdigen Helfer mit Namen aufzuzählen. Doch hoffe ich, sie werden meinen Dank an dem Bestreben erkennen, zu verhüten, daß ihre Saatkörner unter die Dornen oder auf den Weg gefallen sind.Ein besonderer Dank aber gebührt den beiden Herren, die mich bei der mühseligen Korrektur opferwillig unterstützt haben. Es sind Herr Dr. P. Katz (P. Walters), Cambridge, dessen Beihilfe zum Vorteil der Sache weit über das Aufspüren von Druckfehlern und ähnlichen Versehen hinausgegangen ist, sowie Herr cand. phil. H. Sigges, Göttingen.Göttingen, im Februar 1958Walter Bauer