Bővebb ismertető
Einleitung
Tic douloureux, Costensyndrom, Trigeminusneuralgie, Glossopharyngius-Neuralgie, Arteriitis temporalis, aber auch Zahn-, Kiefer- und Augenschmerz sind Gegenstand dieses Berichtes. Auch hier ist Schmerz stets neuro-physio-pathologisches Problem. Deswegen werden Neuroanato-mie, "Physiologie und -pathologie, aber auch biochemische Aspekte des Schmerzes dargestellt. Für den Kliniker und praktischen Arzt stellt sich immer die Frage, sind Rezeptoren, Nervenleitung, zentrale Bereiche des Nervensystems oder Psyche bei dem an Schmerz leidenden Patienten das Primum movens, sind es ein oder sind es mehrere Faktoren, die den chronischen Schmerzzustand unterhalten? Ist hier der Neurologe, Psychiater, Zahnarzt, Augenarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt, Orthopäde oder gar der Psychotherapeut der rechte Mann? Die brennende Frage stellt sich schließlich: was ist nun ganz konkret zu tun, um den Patienten aus seinem Schmerz im Gesicht, - dem Spiegel seiner Seele - zu erlösen.
Modell für unseren Bericht ist das interdisziplinäre Konsilium, das dem Kranken den Marsch durch die medizinischen Instanzen und durch die Vielfalt der Untersuchungsund Behandlungsmethoden konventioneller oder unkonventioneller Prägung erspart oder zumindest erleichtert. Das kollegiale Aufeinanderhören und Miteinanderspre-chen ist Kern unseres Berichtes. Der Pionier auf diesem Wege, John J. Bonica, und Beiträge aus Japan und den USA geben unseren Bemühungen internationales Gewicht. Der Arzt und Kliniker soll in unserem Bericht einen Leitfaden durch Pathogenese, Klinik und Therapie des Gesichtsschmerzes finden. Medikamentöse, chirurgische, neu-rotherapeutische und neurochirurgische Therapie stehen nebeneinander.