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BERLIN, DEUTSCHLANDDer Vampir hatte keine Ahnung, dass im Dunkel der Tod auf ihn lauerte.In seiner Gier war er mit all seinen Sinnen völlig auf die halb nackte Rothaarige in seinen Armen konzentriert, die ihn mit kaum gezügelter Lust betatschte. Zu fiebrig, um zu bemerken, dass sie in seinem Schlafzimmer im Dunklen Hafen nicht allein waren, öffnete er mit einem mentalen Befehl die geschnitzten Türflügel und führte seine willige, keuchende Beute hinein. Die Frau schwankte auf ihren hohen Absätzen, sie entwand sich ihm lachend und drohte ihm mit dem Finger.Hans, du hass mir zzu viel Schampuss eingeflößt", nuschelte sie und stolperte in den dunklen Raum. Mir iss ganz komisch."Das geht vorbei." Auch der deutsche Vampir klang undeutlich, wenn auch nicht vom Alkohol berauscht wie seine arglose amerikanische Gefährtin. Seine Fangzähne füllten ihm den Mund aus, Speichel überflutete seine Zunge in Vorfreude auf Nahrung.Er folgte ihr mit bedächtigen Bewegungen, schloss die Tür hinter sich und schUch auf sie zu. Seine Augen glühten, transformierten sich von ihrer natürlichen Farbe zu etwas Jenseitigem. Obwohl die junge Frau die Veränderung, die er durchmachte, gar nicht zu bemerken schien, hielt der Vampir seinen Kopf gesenkt, während er sich ihr näherte, bemüht, die verräterische Hitze seines blutdurstigen Blicks zu verbergen. Außer dem verdeckten