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ERSTER TEIL
Erstes Kapitel
Der goldenhelle Aprilmorgen weckte Mary Hawley auf. Sie drehte sich zu ihrem Mann hin und sah ihn an. Mit seinen beiden kleinen Fingern zog er ihr ein FroschmauL
»Du bist ja blöd«, sagte sie. »Ethan, du hast wieder einmal deinen blöden Tag.«
»Hören Sie, Fräulein Mausi, wollen Sie meine Frau werden?«
»Bist du schon blöd aufgewacht?«
»Das Jahr ist zum Tag gelangt. Der Tag zum Morgen.«
»Es scheint wirklich so mit dir zu sein. Denkst du daran, daß Karfreitag ist?«
Mit hohler Stimme sagte er: »Die dreckigen Römer treten zum Marsch nach Golgatha an.«
»Sei nicht blasphemisch. Wird Marullo erlauben, daß du den Laden um elf Uhr zumachst?« j
»Heißgeliebtes Gänseblümchen, Marullo ist ein Katholik '
und Katzeimacher. Er wird wahrscheinlich nicht in Erschei- ^
nung treten. Ich werde um zwölf Uhr schließen, bis die Hin- ^ i
richtung vorbei ist.«
»Du redest wie ein Pilgervater. Das ist sehr tmschön von i.
dir.«
»Unsinn, mein Marienkäferchen. Das stammt von Mutters Seite. Ich rede wie ein Pirat. Es war doch eine Hinrichtung.«
»Die waren keine Piraten. Du hast selbst gesagt, daß sie Walfänger waren und daß sie Kaperbriefe oder wie man das nermt, vom Kontinental-Kongreß hatten.«
»Die Schiffe, auf die sie schössen, hielten sie für Piraten. Und die römischen Landser hielten es für eine Hinriditung.«