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Harvey Garrard blickte aus dem Fenster seiner Li-mousine, die langsam über die Themsebrücke in die schmuízigen StraBen des Gescháftsvieríels hineinfuhr. Ein leiser Widerwille regte sich in ihm beim Anblick des Treibens, das ihm von früher her vertraut war, und spiegelte sich in dem Ausdruck seines Gesichtes wider, als die wohlbekannten Gerüche dieser Gegend in seine Nase drangen. Vor achtundvierzig Sfunden hatte er in Monté Carlo den paradiesischen Duft von Mimosen tmd Rosen in den Strahlen der Rivierasonne eingeatmet. Die übelriechende Atmospháre des Stadtteils Bermondsey, in den er eben gelangt war der Ledergeruch, die trübe Nebelschicht, die über der Stadt lagerte und keinen Sonnenstrahl hindurchzulassen schien, alles drückte ihn nieder. Mit einem Gefühl des Ekels erkannte er die Merkzeichen der Gegend, erwiderte mechanisch den Grufí eines oder zweier Menschen, die vorübereilten imd auf deren Namen er sich nicht einmal besinnen konnte, und stieg schliefilich mit einem Seufzer der selt-sam bedrückten Brust aus dem Wagen, der vor einem Prachtbau hielt, dem Stolz des ganzen Viertels, dem ungeheuren Gescháftshause, das Phineas Garrard, sein Grofivater, vor nahezu hundert Jahren erbaut hatte.Sie können eine Weile warten, John", sagte er zum Chauffeur. Sollte ich lánger hier bleiben müssen, so lafi idi es Ihnen sagen, und Sie fahren nach Hause. Die gnádige Frau wird Sie vielleicht nötig habén."Der Mann griff an seine Mütze und stellte den Motor ab. Harvey Garrard ging die Treppe hinauf, stiefi die Drehtür auf, wanderte gemachlidi durch die Geschafts-raume, die vorn ím Erdgeschofí lagen, und gelangte in die weiten Hallen dahinter, wo grofie Haufen von Leder-