Bővebb ismertető
«Klötze weg!»
«Frei!»
Köhl schiebt den Gashebel vorwärts. Der Motor dröhnt auf, die Wellblechwände der «Bremen» beginnen zu donnern. Man hört sein eigenes Wort nicht mehr. Langsam setzt sich das Flugzeug in Bewegung, gewinnt an Fahrt. Doch sie genügt nicht. Hermann Köhl schaut nervös auf die Geschwindigkeitsanzeige. Der Zeiger zittert bei 80. Um vom Boden abzuheben, brauchen sie aber mindestens 130 Stundenkilometer. Da! Ein weißer Strich auf der Grasnarbe kennzeichnet auch schon den Platzrand. Vor wenigen Tagen befand sich hier noch eine Mauer. Für 70 englische Pfund haben sie diese vorsichtshalber niederreißen lassen. Die 1200 Meter der An-rollbahn sind also zu Ende. Nun bleiben noch ganze 700 Meter, um die Maschine in die Luft zu bringen. Der Geschwindigkeitsmesser zeigt 110.
James Fitzmaurice, der irische Pilot, drückt die Steuersäule, schreit etwas, das keiner versteht. Die «Bremen» hebt sich ein bis zwei Meter, kracht aber sofort wieder zu Boden und beginnt zu springen. Kostbare Meter gehen verloren, ehe das Flugzeug wieder an Tempo gewinnt. Die aufgeschreckte Schafherde und der Hirte schauen entgeistert dem Ungetüm hinterher. Der 6 Meter hohe Wall am Ende der Wiese kommt näher und näher. Im letzten Augenblick zieht Köhl das Steuer an, langsam hebt die überiadene Junkers die Propellemase in die Höhe. Zu langsam. Hinter dem Wall dehnt sich ein Berg. Ihn zu überfliegen ist bei der geringen Steiggeschwindigkeit