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Vorwort
Die internationale Politik zwischen den beiden Weltkriegen stand vor allem im Zeichen der Auseinandersetzung zwischen Kapitalismus und Sozialismus, eines Kampfes, der auf zwischenstaatlicher Ebene die Sowjetunion zur Zielscheibe immer neuer imperialistischer Angriffe und Intrigen machte und national zwischen der herrschenden Klasse und der Arbeiterbewegung der einzelnen Länder ausgetragen wurde.
Bis 1917 predigten die Ideologen des Kapitalismus, daß dieser, wenn nicht die beste, so doch die einzig mögliche, höchstens noch zu verbessernde Gesellschaftsordnung, der Sozialismus aber einfach Phantasterei sei, gepredigt von bewußten Volks Verführern und lebensfremden Schwarmgeistern.
Als 1917 dem Sozialismus der große Sprung zur Tat gelang, als er auf einem Sechstel des Erdballs Wirklichkeit wurde und die Militärintervention zerschlug, die ihn in der Wiege ersticken sollte, da sah sich der Imperialismus gezwungen, sein Arsenal zu ergänzen. Zwischen zwei Militäroilensiven, die erste, die gescheitert, und die zweite, die erträumt war, trat die Etappe der Vorbereitung. In ihr wurde die große Lüge zur permanenten Waffe gegen die Sowjetunion. Von der leichten Kavallerie relativ kleiner Schwindeleien über die angeblichen Fehlschläge sowjetischer Wirtschaftsunternehmen bis zu schweren Verleumdungstanks von der ,,Sozialisierung der Frauen", der „Knechtung und Ausbeutung der russischen Arbeiter" oder etwa den beliebten „Ratten, die sich durch die Körper der politischen Gefangenen des Sowjetregimes