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Miliza stand halb ausgekleidet vor dem Schrankspiegel ihres kleinen Pariser Hotelzimmers und schminkte sich sorgfältig ab. Während sie das dunkle wellige Haar aus der eckigen Stirn bürstete und mit einer weißen Schleife nach rückwärts band, überlegte sie die Ereignisse des Abends, den sie mit Pierre verbracht hatte.
Wie immer seit sie mit Pierre befreundet war, hatten sie zuerst in einem kleinen Restaurant miteinander gegessen - Pierre kannte deren eine Unzahl samt ihren SpeziaHtäten - und waren dann tanzen gegangen. Beide liebten sie es, Stunden in Dancings zu verbringen, wo sich immer die gleichen Paare eng aneinander geschmiegt zu den Weisen sehnsüchtiger Tangos und Blues oder Foxtrotts drehten und man an den großen Spiegeln vorüberkommend feststellen konnte, wie gut man zueinander paßte. Sie jedenfalls, die sie hatte immer wieder ihre schmale Silhouette an den großen breitschultrigen Mann geschlossen im Spiegel erkennen können und Pierre, um eine Kopflänge die anderen überragend, das Haupt mit dem schwarzen, fest-anhegenden Haar umherwendend, spähend nach freiem Raum für sich und seine Tänzerin.