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ERZ WIRD STAHL
Hammer und Zange, Maurerkelle und Schraubstock, Nadel
und Messerklinge, Sichel und Pflugschar sowie unzählige
Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, Werkzeug-
maschinen und Werkzeuge bestehen aus Stahl. Brücken aus
Stahl überspannen die Flußläufe. Auf stählernen Schienen
brausen die Züge dahin; sie verbinden Stadt und Land; sie
verbinden die Völker. Überall, wohin wir blicken, begegnen
wir dem Stahl. Überall, wo wir aufbauen, brauchen wir
Stahl in verschiedensten Formen, zu verschiedensten
Zwecken. Kein Wunder, daß der Entwicklung unserer
Eisen- und Stahlindustrie im Fünfjahrplan ganz be-
sondere Aufmerksamkeit geschenkt wird:
„Die Produktion der metallurgischen Industrie während
des Jahrfünfts ist auf 253 % zu steigern, wobei der Pro-
duktionsstand im Jahre 1955 betragen muß:
Roheisen 2 Millionen Tonnen,
Rohstahl in Blöcken 3,1 Millionen Tonnen,
Walzstahl 2,2 Millionen Tonnen."
(Aus dem Gesetz über den Fünfjahrplan)
Der Fünfjahrplan bestimmt weiter, daß die vorhandenen
Erzvorkommen beschleunigt abgebaut und durch geolo-
gische Erkundung des Heimatbodens neue Bodenschätze
erschlossen werden, die in Zukunft unsere metallurgische
Industrie zusätzlich mit Rohstoffen versorgen. Um die im
Fünfjahrplan niedergelegten Forderungen unverzüglich in
die Tat umzusetzen, wurden unsere Hüttenwerke beschleu-
nigt ausgebaut, und schon am 3. Januar 1951 wurde der
Grundstein zum ersten Hochofen des neuen Eisenhütten-
kombinats „J. W. Stalin" in Stalinstadt an der Oder gelegt:
„Die heutige Grundsteinlegung für das Eisenhüttenkom-
binat Ost ist ein Symbol für die Entwicklung unserer ge-
samten Volkswirtschaft. Das Ziel der Politik unserer