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VORWORT
Der eindrücklichste Gottesdienstbesuch meines Lebens
Ein beklemmendes Gefühl überkommt mich, als wir, eine Gmppe von Schweizem und Deutschen, durch die Sicherheitskontrollen hindurchgegangen sind. Ich befinde mich zum ersten Mal innerhalb von Gefängnismauern. Aus Fensterlöchem winken uns Gefangene zu, als uns Pastor Zuccarelli durch das Gefängnisareal in die ursprünglich für Katholiken gebaute Gefängniskapelle führt.
Der Raum ist überfüllt mit jungen Männem. Dicht gedrängt knien sie am Boden und beten mit deutlicher Hingabe. Für Stühle oder Bänke ist hier kein Platz mehr. Nur für uns haben sie Bänke hingestellt. Aus mnd 1 200 Männerkehlen (aus Platzmangel können nicht alle Christen an jedem Gottesdienst teilnehmen) ertönt mächtiger Lobpreis. In einer Ecke sind drei Planschbecken aufgestellt. In diesen werden während des Gottesdienstes 450 Häfthnge auf den Namen Jesu getauft. Wer von uns Gästen will, darf ein Grußwort an die Gemeinde richten. Dann werden wir nach vome gerufen. Die Ältesten der Gemeinde, fast ausschließhch Häfthnge, beten dafür, dass wir »brennende Werkzeuge« für eine Erweckung in der Schweiz und Deutschland werden. Auch im Hintergrund beten die über tausend Gläubigen für eine Erweckung in unseren Ländem. Bevor wir das Gebäude verlassen, werden wir noch mit Selbstgebasteltem beschenkt.
Das Erlebnis ist überwältigend. Wir sind alle tief berührt. Es kommt mir vor, als habe ich geträumt. Als freie und im Ver-