Bővebb ismertető
Winterpalais, Blick vom Newakai Einen bedeutenden Platz unter den Kunstmuseen der Erde nimmt die Ermitage in Leningrád ein. In diesem sowjetischen Museum werden weit mehr als zweieinhalb Millionen Schátze der Kultur und Kunst verschiedenster Epochen, Lánder und Völker aufbewahrt. In ihrem 200jáhrigen Bestehen entwickelte sich die Ermitage von einer nur wenigen Auserwáhlten zugánglichen Kunstsammlung des Petersburger Hofes zu einem Museum des Volkes, dessen Schátze Millionen Menschen erfreuen. Die Geschichte der Ermitage ist eng mit der Geschichte der Gebáude verbunden, in denen sich das Museum heute befindet. Durch geschlossene Übergánge sind das Winterpalais, die Kleine Ermitage, die Alte Ermitage und die Neue Ermitage zu einem der bemerkenswertesten architektonischen Ensembles Leningrads vereinigt. Das Winterpalais. Das Winterpalais wurde in den Jahren 1754-1762 von B. Rastrelli (1700-1771) im prunkvollen Stil des Barock errichtet. Seine Innenráume wurden jedoch im Laufe der Jahre wiederholt umgebaut. So wurde z. B. in den Jahren 1780-1790 von den Baumeistern Quarenghi (1744-1817) und Starow (1744-1808) eine Reihe der Ráume im russischen klassizistischen Stil ausgestattet. Die Umgestaltung wurde auch im ersten Drittel des 19. Jh. fortgesetzt, als am Hofe so berühmte Architekten wie Rossi (1775-1849) und Montferrand (1786-1858) wirkten. Ein Brand, der im Winter des Jahres 1837 ausbrach, wütete 3 Tage und hinterliefi nur verkohlte Wánde. Der Wiederaufbau unter Leitung der Baumeister Stassow (1769-1848) und Brüllow (1798-1877)