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I.
30. August
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Hoch über dem Mission Beach, einem Strand von San Diego, saß ein einzelner Mann auf einem der achtundachtzig kleinen Balkoné, die an der dem Meer zugekehrten Fassade eines hohen weißen Apartmenthau- l|
ses klebten. |-t
• Der Mann, nicht mehr ganz jung, vierschrötig, mit groben Gesichtszügen und schweren Tränensäcken unter den grauen Augen, war ruhelos. Von Zeit zu Zeit fuhr er sich unter den Kragen des Sporthemds und ^ ; massierte die Muskeln seines fleischigen Nackens. Immer wieder hielt er das Zifferblatt der Armbanduhr in den blutroten Schein der sinken- j Í den Sonne und schien jedesmal erleichtert, daß erst ein oder zwei Minu- ; ten vergangen waren.
Bald trat eine Frau auf den Balkon. Wie der Mann war auch sie leger gekleidet und hatte die Lebensmitte bereits überschritten, doch sie war kleiner und schlanker als der Mann, nicht so stämmig, und recht attraktiv mit ihren regelmäßigen Zügen und dem kurzgeschnittenen Pfeffer-und-Salz-gesprenkelten Haar.
Die Frau machte eine Bemerkung wegen der Ruhelosigkeit des Mannes. Sie sagte, in den ganzen funfunddreißig Jahren ihres Zusammenlebens habe sie ihn selten so abgelenkt, so geistesabwesend erlebt. War es wirklich das, was er sich vorgestellt hatte, als er zu Hause alle Brücken hinter sich abbrach und den erstbesten Ermittlungsjob in Kalifornien annahm?
Die Frau knetete den Nacken des Mannes mit Händen, die kleiner erschienen, als sie tatsächhch waren. «Ich hätte nie gedacht, daß es eine Ölgesellschaft sein würde. Mineralölkonzerne waren dir doch immer ein Greuel.»
«Geld. Ölgesellschaften haben das dicke Geld. Willst du in einem Wohnwagen leben? Mehr könnten wir uns von meiner Pension nämlich nicht leisten.»
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