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Einleitender Bericht über das Unternehmen der Herausgahe der ilncylilopädie der mathematischen Wissenschaften.Im September des Jahres 1894 trafen auf einer Fahrt in den Harz Felix Klein und Heinrich Weber mit Franz Meyer, damals Professor an der Bergakademie in Clausthal, zusammen. Dort wurde der erste Plan der Encyklopädie der mathematischen Wissenschaften entworfen. Franz Meyer entwickelte seinen Gedanken der Abfassung eines Wörterbuches der reinen und angewandten Mathematih.Das zu Ende gehende Jahrhundert hat wie auf so vielen Gebieten menschlicher Erkenntnis so auch hier den Wunsch nach einer zusammenfassenden Darstellung der in seinem Laufe geleisteten wissenschaft-schaftlichen Arbeit entstehen lassen, welche zugleich die mannigfaltigen Anwendungen auf Naturwissenschaft und Technik mit einbegreifen sollte. Erschöpfend freilich im Sinne einer geschlossenen, in alle Einzelheiten des weitverzweigten Baues eingehenden, alle Wege nach historischer wie nach methodischer Richtung bezeichnenden Darlegung konnte, beim Mangel umfassender Vorarbeiten, ein solches Werk nicht geplant werden, wollte man anders nicht seine Durchführung gefährden. So war es zunächst die Absicht, nur das Notwendigste", die fundamentalen Begriffe" unseres mathematischen Wissens in Form eines Lexikons zusammenzustellen und zu charakterisieren.Es sollte" so führte Frans Meyer in einem ersten Entwürfe aus die Erklärung des unter ein vorliegendes Stichwort fallenden Begriffes in der Form, in welcher er zuerst aufgetreten ist, gegeben werden, nebst Angabe der litterarischen Quelle, soweit das möglich ist. War dabei hauptsächlich an die neueren Begriffe gedacht, so sollten immerhin auch die alten und sogar auch die veralteten Kunstausdrücke Erwähnung finden, um sie wie in einem Museum zu konservieren. Darauf sollte die historische Entwickelung des Begriffes