Bővebb ismertető
, t (
Iii I ' I 'I
I I. i
W'!W^^aMi'M
y i'-. < 1 • jtr^
ES BEGANN IM SOMMER
im Wald leuchteten weithin die Blüten des Roten Fingerhutes. Obwohl giftig, verdient die schöne Pflanze auch unseren Schutz, sie wird für Arzneizwecke heute noch verwendet. Die Forstarbeiter waren beim Holzeinschlag. Rasch fraß sich die Motorsäge in die Stämme, und ein Baum nach dem
anderen stürzte krachend zu Boden. Plötzlich entdeckte einer der Holzfäller im Gras auf dem Waldboden ein junges hilfloses Eichhörnchen. Der Kobel, so heißt das kugelförmige Eichhörnchennest, war nirgends zu finden, er mußte auf einem der gefällten Bäume gewesen sein.
Im Wald aufgefundene Jungtiere soll man nicht anfassen, damit sie das Muttertier wieder annimmt, außerdem können sie die gefährliche Tollwut übertragen. Das kleine Eichhörnchen aber wäre ohne menschliche Hilfe gewiß zugrunde gegangen. Die Eichhornmutter wäre sicher nicht in den gerodeten Wald zurückgekehrt. Auch wegen der Tollwut, der gefürchteten Wildkrankheit, die auf den Menschen übertragbar ist, gab es keine Bedenken. Denn tollwutverdächtige Eichhörnchen sind kaum jemals beobachtet worden, und da das Revier seit vielen Jahren tollwutfrei war, gab es keinen Grund, dem Tierchen nicht zu helfen. Der Forstarbeiter konnte das beurteilen. Er hatte alles bedacht, als er sich entschloß, das hilflose Eichhörnchen mit nach Hause zu nehmen.