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Diese eine Nacht. . .Roman von Mandy LeightonVera Sörens betrachtet na:chdenklich das kleine Landschaftsbild. Wann hat sie es gemalt? Ja, damals - vor fünf Jahren, als sie mit Jean in Japan war. Er hat stundenlang geduldig neben ihr gesessen, mit dem Plaid über den Knien, und hat Pinselstrich für Pinselstrich verfolgt.Sie erschrickt.Diese Sturmbö hat sicher wieder einige Kiefern gefällt.Ihr Häuschen Les Pins, steht zwar geschützt hinter der großen Düne, über die der Wind kommt, aber dahinter erstreckt sich das mit Kiefern bewachsene Grundstück. Sie kennt und liebt dort jeden Baum. Sie legt das Bild, das sie immer noch in den Händen hält, beiseite. Sie hört die nächste Bö vom Atlantik herkommen und so laut in die Wipfel der Kiefern fahren, daß sie einen Moment lang das Rauschen der Brandung nicht mehr wahrnimmt.Es ist der erste, große Herbststurm in diesem Jahr, der über die Biscaya kommt.Jean wird sich Sorgen machen, denkt Vera, aber er macht sich ja immer um mich Sorgen. Dort in Paris weiß er sicher noch nichts von diesem Unwetter. Morgen früh wird er anrufen und sich vergewissern, daß es mich noch gibt.Beim letzten Windstoß hat sich ein Fensterladen gelöst und knallt gegen die Haus wand. Sie wartet einen ruhigen Moment ab, in dem es fast totenstill ist, um ihn von innen zu befestigen. Sie hat gerade noch Zeit, das Fenster zu schließen. Der nächste Sturmstoß hätte ihr fast den Fensterflügel aus der Hand gerissen. Das Licht beginnt zu flackern.Vera hat über ihrer Arbeit Zeit und Raum vergessen. Sie will gerade das Bild mit dem Fujijama noch einmal in die Hand nehmen es ist eins ihrer Lieblingsbilder als Loup, der bis jetzt ruhig vorI ; : i i : II,''