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Prolog
Sie hastet aus dem Haus, wirft einen für die Witterung zu schweren Mantel über. 1941. Wieder hat ein Krieg begonnen. Sie hat eine Nachricht für Leonard hinterlassen und eine weitere für Vanessa. Zielstrebig geht sie in Richtung Fluß, ihres Vorhabens gewiß, doch sogar jetzt läßt sie sich noch beinahe ablenken durch den Anblick der grünen Hügel, der Kirche und ein paar vereinzelter Schafe, leuchtend weiß, mit einem leichten Stich ins Schwefelgelbe, die unter einem dunkelnden Himmel weiden. Sie hält inne, betrachtet die Schafe und den Himmel, geht dann weiter. Hinter ihr murmeln die Stimmen; Bomber dröhnen am Himmel, die sie nicht sehen kann, obgleich sie Ausschau nach ihnen hält. Sie kommt an einem Landarbeiter vorbei (heißt er nicht John?), einem stämmigen Mann mit kleinem Kopf, der eine kartof-felfarbene Weste trägt und den Graben säubert, der durch die Weidenpflanzung führt. Er blickt auf, nickt ihr zu, schaut wieder hinab in das braune Wasser. Welch ein Erfolg für ihn, welch ein Glück, einen Graben durch eine Weidenpflanzung reinigen zu können, denkt sie auf dem Weg zum Fluß. Sie hingegen hat versagt. Eigentlich ist sie gar keine Schriftstellerin; lediglich eine begabte Exzentrikerin. Himmelsfetzen schillern in den Pfützen, die der Regen letzte Nacht hinterlassen hat. Ihre Schuhe sinken ein wenig in den weichen Boden ein. Sie hat versagt, und jetzt sind die Stimmen wieder da, das undeutliche Gemurmel knapp außerhalb