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Vorwort
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Der Gedanke, ein Buch über Daimler-Benz zu schreiben, kam mir zum ersten Mal Anfang der neunziger Jahre, als ich - damals noch ein junger Journalist - in Frankfurt für die Financial Times tätig war.
Die Firma übte eine große Faszination auf mich aus. Es war nicht nur der Nimbus der Mercedes-Benz-Automobile oder die Dimension dieses größten europäischen Industriekonzerns. Beeindruckend war auch die historische Rolle, die das Unternehmen im Zentrum der deutschen Industrie und im Mittelpunkt der größten europäischen Volkswirtschaft spielte. All diese Aspekte ließen die Geschichte von Daimler-Benz als formidables Epos erscheinen, dessen dramatische Szenen sich auf einer heroischen Bühne abspielten.
Ich verließ Deutschland 1994, in einer Zeit, als der Konzern am Scheideweg stand, hin und her gerissen zwischen fortschritdichen und konservativen Kräften. Die Neuerer wollten Daimler-Benz für die internationalen Kapitalmärkte öffnen. Sie waren bereit, sich den orthodoxen Denkern entgegenzustellen, die das Unternehmen auf einen verhängnisvollen Kurs der Diversifikation gebracht und heruntergewirtschaftet hatten. Die Traditionalisten schienen dagegen trotz der wachsenden Probleme in gefährlicher Weise arrogant und selbstzufrieden.
Die dramatischen Entwicklungen die damals folgten,
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