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An A. S. Frere
Lieber Frere,
als Sie an der Spitze eines großen Verlagshauses standen, war ich einer Ihrer anhänglichsten Autoren. Sobald Sie aufhörten, Verleger zu sein, schien es mir, wie vielen Schriftstellern auf Ihrer Liste, an der Zeit, ein anderes Heim zu suchen. Dieser Roman ist der erste, den ich seither geschrieben habe, und ich möchte ihn Ihnen zueignen, im Gedenken Ein eine mehr als dreißigjährige Verbindung — ein kühles Wort für all den Rat (von dem Sie nie erwarteten, daß ich ihn befolgen würde), all die Ermunterung (von der Sie niemals wußten, daß ich sie nötig hatte), all die Zuneigung und den Spaß jener gemeinsam verbrachten Jahre.
Ein Wort über die Figuren in „Komödianten". Es ist unwahrscheinlich, daß ich mit einer Ehrenbeleidigungsklage gegen mich selbst Erfolg hätte; dennoch möchte ich klarstellen, daß der Erzähler dieser Geschichte zwar Brown heißt, aber nicht Greene ist. W^ie ich aus Erfahrung weiß, nehmen viele Leser an, die Ichfigur sei immer der Autor. So bin ich in meinem Leben sdion für den Mörder eines Freundes, den eifersüchtigen Liebhaber der Gattin eines Staatsbeamten und einen besessenen Roulettespieler gehalten worden. Ich möchte meiner chamäleon artigen Natur nicht noch die Charakterzüge eines Mannes verleihen, der einem südamerikanischen Diplomaten Hörner aufsetzt, möglicherweise illegitimer Herkunft ist und bei den Jesuiten erzogen wurde. Aha, mag man sagen, Brown ist Katholik, und Greene, wie wir wissen, ist es gleichfalls Man vergißt aber häufig, daß es einem Buch über mehr als zehn Personen, selbst wenn es in England spielt, an Wahrscheinlichkeit ermangelte, wäre nicht zumindest