Bővebb ismertető
Der Obergefreite konnte sich nicht mehr in seinem Grabe
umdrehen, da er überhaupt keins besaß. Er war drei Werst
von Podrowa entfernt, etwa vierzig Werst südlich von Lenin-
grad, in die Salve eines Raketengeschützes geraten, war in die
Luft geschleudert worden und mit abgerissenen Händen, den
Kopf nach unten, an einem kahlen Gestell, das früher einmal
ein Baum war, hängengeblieben.
Der Unteroffizier, der sich mit einem Splitter im Leib auf der
Erde wälzte, wußte nicht, wo sein Maschinengewehrschütze
geblieben war. Auf den Gedanken, einmal nach oben zu
schauen, kam er nicht. Er hatte genug mit sich selbst zu
tun.
Die übriggebliebenen zwei Mann der Gruppe liefen davon,
ohne von ihrem Unteroffizier Notiz zu nehmen. Hätte ihnen
später jemand gesagt, sie hätten versuchen müssen, den
Obergefreiten von seinem Baumstamm herunterzuholen, so
hätten sie ihn mit Recht für verrückt erklärt. Der Oberge-
freite war ja, Gott sei Dank, schon tot. Eine halbe Stunde spä-
ter, als der verstümmelte Baumstamm eine Handbreit über
dem Boden von einer MG-Garbe abgesägt wurde, fiel sein
verunstalteter Körper ohnedies auf die Erde. Er hatte inzwi-
schen noch einen Fuß verloren. Die zerfransten Ärmel seiner
Feldbluse waren schmierig von Blut. Als er auf die Erde fiel,
war er nur noch ein halber Mann.
Mit der Vernichtung des Maschinengewehrs wurde der
schmale Knüppeldamm für den Stoßtrupp des Leutnants
Wjatscheslaw Dotojew frei. Er gab dem Panzer, der sich vor
seinem zusammengeschmolzenen Haufen, Schülern der Sta-
lin-Akademie für bildende Kunst, herumwälzte, einen Wink.