Bővebb ismertető
Woran dachte wohl der schottische Lokführer in jenem Augenblick? Oder die Reisenden in der ersten Klasse, die von ihren Laptops oder Zeitungen aufblickten und das Gewirr der Gleise sahen, die an dem Eisenbahnknotenpunkt am Stadtrand von Glasgow zusammenliefen? Ein Labyrinth aus Weichen, Signalen und Rangiergleisen, die verfallenden Lokschuppen und die hohen, ölver-schmierten Betonmauern voller Graffiti. Im hellen grauen Licht des Himmels irgendwelche Vögel.
Wenn ich in Navan als Kind das Weihnachtsspielzeug im Schaufenster von Alcocks Laden in der Nähe des Market Square betrachtete, stellte ich mir immer vor, die Züge würden von allein fahren. Eine perfekt aufeinander abgestimmte Welt der Lokomotiven, die unter Brücken hindurchratterten und aus Tunneln hervorpreschten, vorbei an friedlich grasenden Plastikschafen.
Manchmal lief etwas schief, doch dann musste man bloß ans Schaufenster klopfen und ein Verkäufer hob die Lokomotive auf, deren Räder sich vergeblich weiterdrehten. Wenn er sie auf die Schienen zurückgestellt hatte, glitt sie wieder vorbei und die Spielzeugarbeiter schauten seelenruhig zu, als könnte nichts ihre makellose Welt aus dem Gleichgewicht bringen.