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Einführung
'^arum musste Jesus Christus so sehr leiden? Die Antwort ll darauf werden wir nie finden, wenn wir nicht über unseren beschränkten menschlichen Horizont hinausgehen. Auf die Frage, wer Jesus kreuzigte, gibt es letztlich nur eine Antwort: Gott tat es. Dieser Gedanke verschlägt uns den Atem, denn Jesus war Gottes Sohn und sein Leiden einzigartig. Die ganze Botschaft der Bibel jedoch lässt nur diese Schlussfolgerung zu.
Gott beabsichtigte es, zum Guten zu wenden
Der hebräische Prophet Jesaja sagte: »Doch dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen« (Jesaja 53,10). Im Neuen Testament der Christen steht: »Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?« (Römer 8,32). »Ihn hat Gott dargestellt zu einem Sühneort durch den Glauben an sein Blut« (Römer 3,25).
Wie lässt sich diese göttliche Tat in Zusammenhang bringen mit der mörderischen Bosheit derer, die Jesus töteten? Die Bibel beantwortet diese Frage mit einem Gebet der Frühkirche:
Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Heródes als Pontius Pilatus mit den Nationen undden Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt hat, dass es geschehen sollte (Apostelgeschichte 4,27-28).
Das Ausmaß dieser göttlichen Souveränität verschlägt uns den Atem. Aber sie ist der Schlüssel zu unserer Rettung. Gott plante alles und benutzte böse Menschen, um uns etwas Großartiges und Gutes zu schenken. Eine Aussage der jüdischen Thora bringt es in einer vergleichbaren Situation auf den Punkt: »Sie meinten es böse, aber Gott beabsichtigte es, zum Guten zu wenden« (I.Mose 50,20).